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Neue App „Vero" bietet einen Mix aus Facebook, Instagram und Twitter. 

Instagram ohne Zusatzstoffe

Vero: Alles über die angesagteste Social-Media-App der Welt

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Vero ist gerade DIE App. Das Internet ist gerade verrückt nach der Social-Media-App. Was ist Vero eigentlich? Alle Infos dazu finden Sie hier 

München - Zwei Jahre lang ein Flop – und plötzlich die angesagteste Social-Media-App der Welt. Das ist die Geschichte von Vero, das in den letzten Tagen das Internet im Sturm eroberte. 

Innerhalb weniger Tage schoss das Programm in Deutschland, den USA und Großbritannien auf Platz eins der App-Charts für iOS und Android. Ausgelöst wurde der Höhenflug durch (möglicherweise gut bezahlte) Empfehlungen von Internet-Stars wie dem kanadischen Musiker Christian Collins. Wir erklären, was hinter dem „neuen Instagram“ steckt.

Was ist Vero eigentlich?

Das ist Vero: Der Name (Lateinisch für „wahr“) deutet bereits darauf hin, worum es geht. Vero will quasi Social Media mit Reinheitsgebot sein, ohne künstliche Zusatzstoffe. Die Macher versprechen: „Keine Werbung, keine durcheinandergewürfelte Timeline, kein Datensammeln.“ Diese Ärgernisse von Facebook und Konzerntochter Instagram soll es bei Vero nicht geben. Hinter der App steht Ayman Hariri, milliardenschwerer Geschäftsmann aus dem Libanon, der nicht nur wegen seiner Beteiligung am Skandal um die saudische Baufirma Oger umstritten ist.

Das kann Vero

Im Gegensatz zu Instagram, das sich ganz auf das Einstellen von Bildern konzentriert, können Nutzer von Vero neben Fotos auch Empfehlungen zu Musik, Filmen, Serien, Büchern, Restaurants oder Geschäften posten. Während die unüberschaubaren Privatsphäre-Einstellungen von Facebook abschreckend wirken, gibt es bei Vero nur drei Arten von Kontakten: enge Freunde, Freunde und Bekannte. Für jeden Inhalt können die Nutzer festlegen, welche der drei Kategorien ihn sehen dürfen.

Das kostet die Social- Media-App Vero

Derzeit gar nichts. Für die erste Million Nutzer verspricht Entwickler Vero Labs eine lebenslange kostenlose Mitgliedschaft. Doch diese Grenze dürfte schnell fallen. Wie es danach weitergeht, ist offen. Werbefrei will Vero bleiben. Spekuliert wird über eine Abo-Gebühr von „wenigen Dollar im Jahr“. Doch das ist sehr untypisch für Social Media und wird von Nutzern zumindest bisher kaum akzeptiert.

Das sind die Schwächen von Vero 

Trotz der Versicherung, keine Datenfalle zu sein, ist für die Anmeldung die Eingabe der Mobilfunknummer erforderlich – angeblich aus Sicherheitsgründen. Tenor vieler Interessenten auf Twitter: „Die wollen meine Handynummer, ich bin raus.“ Wer sich trotzdem anmelden will, braucht häufig Geduld. Denn zuletzt waren die Server extrem überlastet. Und noch ein Problem: Follower aus ­Facebook oder Instagram lassen sich nicht importieren oder problemlos finden.

Fazit über Vero 

In Sachen Funktionen, Design und der Philosophie, seine Nutzer nicht auszuhorchen, hat Vero durchaus Potenzial. Und der Bedarf für eine neue und fairere Social-Media-App besteht definitiv. Denn seit Snapchat vor gut fünf Jahren hat kein neues Netzwerk mehr den Durchbruch geschafft. Es wäre mal wieder Zeit.

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