Versandpauschale: Amazon-Kunden sollen jährlich 29 Euro zahlen

Hamburg - Der Konzern-Chef des Internet-Händlers erklärte im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dass mit der Pauschale alle Versandkosten für ein Jahr abgegolten seien.

In den USA gibt es den Tarif Amazon Prime bereits seit 2005, ein Jahr ohne weitere Versandkosten kostet dort 79 Dollar (54 Euro). In Deutschland war bisher der Standard-Versand von Büchern, hochwertigen Uhren und Schmuck kostenlos sowie von allen Bestellungen im Wert von mehr als 20 Euro. Sonst kostete der Normalversand 3,00 oder 4,95 Euro.

Mit Amazon Prime bekämen Stammkunden einen Anreiz, mehr zu bestellen, sagte Bezos. "Kurzfristig werden wir dabei draufzahlen", räumte er ein. Das war auch in den USA der Fall, nachdem Amazon.com den Tarif dort eingeführt hatte.

Amazon-Deutschlandchef Ralf Kleber hatte die Einführung des pauschalen Versandtarifs bereits Ende Oktober in Aussicht gestellt, aber keinen Zeitpunkt genannt. Auch das Angebot von Musik und Filmen zum Herunterladen sei in Deutschland "eine Frage des Wann und nicht des Ob", hatte er damals gesagt. Auch Bezos betonte im "Spiegel": "Langfristig wollen wir in all unseren Märkten weltweit das Gleiche anbieten".(dpa)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dragon Ball Xenoverse 2 kommt für Nintendo Switch
Mit Son Goku ein Kamehameha abfeuern oder mit Piccolo auf Vegeta losgehen - das geht in "Dragon Ball Xenoverse 2" von Bandai Namco. Das Spiel soll nun auch für die …
Dragon Ball Xenoverse 2 kommt für Nintendo Switch
Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
München - Eine neue Testversion von WhatsApp ermöglicht es, seine Freunde in Echtzeit zu Orten. Kommt das Update bald auch nach Deutschland? 
Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
Knapp jeder Zweite hat Gesundheits-Apps auf dem Smartphone
Unser Leben wird immer mehr über das Smartphone geregelt und kontrolliert. Von Nachrichten-Apps bis hin zur Scanner-App. Gesundheits-Applikationen liegen ebenfalls stark …
Knapp jeder Zweite hat Gesundheits-Apps auf dem Smartphone
Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht
Es gibt sie noch immer: Netlock- oder SIM-Lock-Sperren für Smartphones. Die Geräte sind dafür günstiger als ohne Sperre. Dennoch zahlen Nutzer unterm Strich meist drauf.
Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht

Kommentare