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Besonders sensible Daten auf Festplatten oder USB-Sticks können von der Verschlüsselungssoftware TrueCrypt geschützt werden. Foto: Andrea Warnecke

Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist grundsätzlich sicher

Nur selten angreifbar: Das Fraunhofer-Institut hat die Verschlüsselungssoftware TrueCrypt getestet - mit einem positiven Fazit. Zuletzt wies das Programm jedoch kritische Sicherheitslücken auf.

Darmstadt (dpa/tmn) - Die quelloffene Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist grundsätzlich sicher. Das hat eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Informationstechnologie (SIT) ergeben. Nur in sehr seltenen Fällen seien die kryptografischen Funktionen angreifbar, so der Report.

Eine im September entdeckte Sicherheitslücke des Programms sei zwar kritisch, da sie schlimmstenfalls Zugang zum Computer eines Nutzers erlaube. Die verschlüsselten Daten an sich seien bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Programms aber relativ sicher.

TrueCrypt sei vor allem dann ein gutes Mittel zum Schutz sensibler Daten, wenn diese vom Internet getrennt auf externen Datenträgern wie Festplatten oder USB-Sticks gelagert würden.

Die Software TrueCrypt wurde 2014 von ihren anonymen Entwicklern mit vagen Hinweisen auf mögliche Sicherheitslücken aufgegeben, kann aber weiter heruntergeladen und genutzt werden.

Bericht von Fraunhofer SIT und BSI (pdf)

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