Verzeihen ist gesund

- Renate Fischer hat richtig gehandelt. Die Betrogene hat ihren reuigen Otti zurückgenommen, trotz ehelichen Fehltritts, und tut damit wahrscheinlich auch ihrer eigenen Seele etwas Gutes. Dies belegt zumindest die "Forgiveness"-Forschung, die den Folgen von Vergeben und Verzeihen wissenschaftlich nachspürt. Mehr als 40 medizinische Studien der vergangenen Jahre belegen die positiven Wirkungen des Verzeihens auf Leib und Seele, wie der "Tagesspiegel" berichtet.

Die körperlichen Folgen sind sogar messbar. Nach einer Untersuchung an 400 Freiwilligen aus Michigan haben Menschen, die leicht vergeben, einen niedrigeren Blutdruck und weniger Stresshormone im Blut.

Doch Verzeihen will gelernt sein. Davon ist zumindest der amerikanische Forgiveness-Forscher Robert Enright überzeugt. Er kennt vier Schritte des Vergebens. Diese sind: Sich über die Untat klar werden. Die Entscheidung fällen, verzeihen zu wollen. Verständnis für den Übertäter gewinnen. Dann kann im vierten Stadium des Vergebens die Befreiung aus dem emotionalen Gefängnis der Schmerz- und Rachegefühle erfolgen.

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