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Keine Knautschzone: Motorradfahrer sind bei Unfällen nicht gut geschützt.

Video des Tages: Motorradunfall in Hamburg

Mit einem bemerkenswerten Video macht die Hamburger Polizei auf die Folgen sinnloser Raserei aufmerksam. Es zeigt einen schlimmen Unfall, der leider wirklich passiert ist.

Hamburg, Reeperbahn im vergangenen Sommer: Die Straße ist mehrspurig, die Fahrbahnen werden durch einen Grünstreifen getrennt. Ein schwarzer Mercedes will nach links abbiegen und fährt vorsichtig in die Kreuzung.

Weil die Straße aus seiner Sicht frei zu sein scheint, fährt er auf die Gegenfahrbahn. In diesem Moment rast ein Motorradfahrer heran, laut Sprecher mit 120 Stundenkilometern, obwohl nur 50 erlaubt sind. Die Folgen sind verheerend: Auto und Zweirad prallen gegeneinander, der Motorradfahrer fliegt durch die Wucht des Aufpralls meterweit durch die Luft und bleibt schwerverletzt liegen.

Das Video schockiert, aber genau diese Absicht verfolgt die Hamburger Polizei. Im vergangenen Jahr sind elf Motorradfahrer bei Unfällen allein in Hamburg gestorben. Anlässlich einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Unfallstatistik zeigte die Polizei das erschreckende Video und gab es für Nachrichtenportale frei.

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