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Kritisiert wieder: Der Journalist frühere NDR-Talkshow-Moderator Wolf Schneider.

Stilkritiker Wolf Schneider startet Videokolumne

Wolf Schneider startet an diesem Montag eine Videokolumne auf sueddeutsche.de. Dort setzt er sich pointiert mit allerhand Sprachblüten auseinander.

Wenn Marcel Reich-Ranicki der Literaturpapst ist, dann ist Wolf Schneider sowas wie der Sprachpapst. Die Bücher des Journalisten und Stilkritikers zu lesen, gilt unter Journalistenschülern beinahe als selbstverständlich. Nun geht der Mann, der am 7. Mai 84 Jahre alt wird, den Weg ins Webzwonull.

Auf dem Portal der Süddeutschen Zeitung setzt sich Schneider, der 16 Jahre die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg leitete, einmal im Monat in einer Videokolumne mit neuen und alten Problemen der deutschen Sprache auseinander. "Speak Schneider" heißt es jeden ersten Montag im Monat, am heutigen 4. Mai ist die erste Ausgabe erschienen. Leicht verdaulich verpackt - der Film ist nur eine Minute lang - widmete er sich diesmal den Feministinnen und der Gleichberechtigung in der deutschen Sprache: "In Teufelins Küche".

Wolf Schneider kämpft seit Jahrzehnten gegen Behördendeutsch und Fachchinesisch, er setzt sich für eine klare, leicht verständliche Sprache ein. In Büchern wie "Deutsch für Profis" wirbt er für kurze, prägnante Sätze und deutsche statt englischer Wörter. Der Titel seiner Kolumne "Speak Schneider" darf in diesem Zusammenhang wohl ironisch genommen werden. Darüber stolperte sogleich Tina Groll vom Watch-Blog, einem Blog für Journalistinnen. Sie fand auch das Thema reichlich abgedroschen, wird beispielsweise das Binnen-I doch seit Jahren in öffentlichen Ausschreibungen genutzt. Auch turi2 kritisiert die Sendung: "In seinem ersten - extrem kurzen - Video nimmt er sich den Feminismus in der Sprache zur Brust, ohne wirklich auf den Punkt zu kommen." (via medienlese)

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