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Papst Benedikt XVI. zeigt sich selbt gegenüber dem Internet und sozialen Netzwerken aufgeschlossen.

Vier Millionen Tweets zum Papst-Rücktritt

Hamburg - Der Amtsverzicht des Papstes hat in den sozialen Netzwerken hohe Wellen geschlagen. Aus andern Ländern kommen dabei weit mehr Reaktionen als aus Deutschland.

Allein bei Twitter tauchte laut einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten MEEDIA-Analyse mehr als 4 Millionen mal das Wort „Papst“ in verschiedenen Sprachen in Tweets auf. Mit großem Abstand am häufigsten wurde mit 2,2 Millionen Tweets demnach auf Spanisch und Portugiesisch über den Papst-Rücktritt getwittert, dahinter folgen die Sprachen Englisch (1,6 Millionen Tweets), Französisch (196.000 Tweets), Deutsch (61.000 Tweets) und Russisch (22.000 Tweets).

Die Analysten weisen darauf hin, dass Twitter in Deutschland weiterhin nicht so populär sei wie in anderen Ländern; von daher seien die vergleichsweise geringen Zahlen zu erklären. Der Papst-Rücktritt habe aber mehr Resonanz gefunden als die Sexismus-Debatte und das Wort „aufschrei“, das über Tage die Medien geprägt hatte und mit 40.000 Tweets in den ersten 24 Stunden als größtes deutsches Twitter-Phänomen bezeichnet wurde.

Pressestimmen zum angekündigten Papst-Rücktritt

Pressestimmen zum angekündigten Papst-Rücktritt

Dennoch: Den größten Social-Media-Hype der jüngeren Vergangenheit hat Benedikt XVI. den Angaben zufolge nicht ausgelöst: Am Tag der Wiederwahl von Barack Obama Anfang November gab es mehr als 18 Millionen Tweets weltweit mit dem Wort „Obama“.

kna

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