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Rund 80 historische Computerviren sind bereits im Malware-Museum zu bewundern. Screenshot: archive.org Foto: archive.org

Viren im Fokus: Internet Archive startet Malware-Museum

Die Bösen am Pranger: Das Internet Archive hat Malware zusammengestellt und in einem Internet-Museum veröffentlicht. Die Ausstellung ist Teil eines größeren Projektes.

Berlin(dpa/tmn) - Ob Bücher, Texte, Cartoons, Filme, Fotos, Musik, Games oder Internetseiten: Das Internet Archive will so viele Daten wie möglich frei zugänglich für jeden speichern und für die Nachwelt erhalten.

Innerhalb des gemeinnützigen, digitalen US-Bibliothek-Projekts gibt es nun das neue Malware-Museum, das Computerviren wie -würmer der 1980er und 1990er Jahre ausstellt. Kurator ist der IT-Sicherheitsexperte Mikko Hypponen. Bisher hat er rund 80 Exponate zusammengetragen - und zum Glück entschärft.

So kann man sich via DOS-Box-Emulator direkt im Browser anschauen, wie sich die possierlichen kleinen Schädlinge damals so verhielten und in pixeligen Animationen mit ihrer Anwesenheit prahlten. Vom heutigen Standpunkt aus könnte jemand, der nicht betroffen ist, an dem ein oder anderen Virus vielleicht sogar Gefallen finden: Der Schädling Casino etwa zerstörte zwar Daten, zog aber vorher noch eine Kopie und gab dem bedrängten Nutzer eine letzte Chance: Gegen den Virus spielen und die Daten zurückgewinnen - oder alles zu verlieren.

Malware-Museum

Internet Archive

Waybackmachine ruft alte Versionen von Internetseiten auf

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