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Virenjäger John McAfee

Skurriles Video

Virenjäger John McAfee stänkert gegen Ex-Firma

New York - Nach seiner abenteuerlichen Flucht aus dem mittelamerikanischen Belize meldet sich der einstige Virenjäger John McAfee mit einem fiesen Läster-Video auf der Bildfläche zurück.

Der 67-Jährige gibt in einem viereinhalb Minuten langen Video den exzentrischen Millionär, hackt auf seiner ehemaligen Firma herum und versucht nach eigenem Bekunden zu erklären, wie man deren Antiviren-Software deinstalliert. Das Ganze darf man aber nicht ernst nehmen.

„Vor 15 Jahren hatte ich eine wundervolle Software, dann haben sie es übernommen und ich weiß nicht, was sie damit gemacht haben...“, sagt McAfee im Laufe des Videos. Zuerst ist er im Stile von Playboy-Gründer Hugh Hefner mit einem roten Morgenmantel bekleidet, später taucht er in Boxershorts und mit nacktem Oberkörper auf. Um ihn herum räkelt sich ein halbes Dutzend leicht bekleideter Frauen.

Er habe sich schon lange bei seiner ehemaligen Firma zurückgezogen, betont McAfee. „Ich hatte dringendere Dinge zu tun“, erzählt er, während ihm eine schwarze Schönheit einen Kuss auf die Wange gibt. Noch abstruser wird die Szene dadurch, dass eine alte Bibliothek als Kulisse dient und im Hintergrund klassische Musik erklingt. Am Ende schießt McAfee auf sein Notebook, um die Antiviren-Software, die seinen Namen trägt, loszuwerden.

McAfee hatte im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht, als er aus dem mittelamerikanischen Belize floh, wo ihn die Polizei zum Mord an einem Nachbarn befragen wollte. McAfee witterte ein Komplott, setzte sich ab und ließ die Internet-Öffentlichkeit ausführlich an seiner Odyssee zurück in die USA teilhaben.

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Was John McAfee nun mit dem professionell produzierten Video genau bezweckt, ist unklar. Aufmerksamkeit ist ihm jedenfalls sicher: Binnen eineinhalb Tagen wurde das Video auf der Plattform Youtube schon weit mehr als 1,4 Millionen Mal aufgerufen. Der Chipkonzern Intel, zu dem seine einstige Firma inzwischen gehört, schwieg zunächst.

Hier geht's zum Video.

dpa

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