Vivendi verdient kräftig mit Computerspielen

Paris - Der weltgrößte Anbieter von Musik und Videospielen, Vivendi, macht auch in der Krise große Sprünge. Dazu tragen Onlinespiele sowie der Online-Verkauf von Musik bei.

“Wir leiden mehr unter willkürlichen Entscheidungen des Staates als unter der Krise“, sagte Firmenchef Jean-Bernard Lévy dem Wirtschaftsblatt “Les Echos“ (Dienstag). Lévy kritisiert insbesondere die französische Umsatzsteuer für Telekomfirmen zur Finanzierung des Staatsfernsehens und die “Verschleuderung“ der vierten Mobilfunklizenz in Frankreich für 240 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr 2009 steigerte Vivendi den Umsatz um 17 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Parallel kletterte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Wegen der hohen Zinskosten sank der Überschuss aber geringfügig um 2,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Vivendi habe in schwerem Umfeld eine solide Leistung geboten, sagte Lévy.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Let's-Play-Videos ziehen mehr Zuschauer an
Gamern beim Spielen zusehen - das ist für Millionen Deutsche interessant. Eine Umfrage beweist sogar, dass es immer mehr Nutzer gibt.
Let's-Play-Videos ziehen mehr Zuschauer an
Angebliches Google-Gewinnspiel: So schützen Sie sich
In letzter Zeit werden Internetnutzer immer wieder von seriösen Seiten auf angebliche Gewinnspielseiten weitergeleitet. Was steckt dahinter und was können Sie dagegen …
Angebliches Google-Gewinnspiel: So schützen Sie sich
Pokémon Go auf Apple-Geräten bald nur noch mit iOS 11
Ohne iOS 11 kein Pokemon Go: Das sollten Spieler wissen. Bis Ende Februar müssen sie sich auf die neuen Geräte-Voraussetzungen eingestellt haben.
Pokémon Go auf Apple-Geräten bald nur noch mit iOS 11
Bastelcomputer Cubieboard erhält mehr Leistung
Das Cubieboard 6 ist im Handel. Die neue Version des Bastelcomputers ist leistungsstärker als sein Vorgänger. Erstmals dabei sind WLAN und Bluetooth als drahtlose …
Bastelcomputer Cubieboard erhält mehr Leistung

Kommentare