Angebote der Mobilfunkanbieter sehen verlockend aus

Vorsicht: Zu Weihnachten besser keine Handys verschenken

Berlin - Die Angebote der Mobilfunkanbieter sehen verlockend aus: Top-Smartphones für einen Euro. Was nach einem günstigen Geschenk aussieht, sollte aber besser nicht bei den Angehörigen unter den Baum wandern.

Das rät das Telekommunikationsportal Teltarif.de. Hinter dem günstigen Smartphone steckt in der Regel ein Vertrag. Dabei zahle man insgesamt oft mehr für das Handy als im Einzelhandel.

Nach Angaben des Portals ist der Schenkende für den Vertrag verantwortlich - er muss also für die monatlichen Kosten aufkommen. Und es entsteht ein weiterer Nachteil: Der Beschenkte kann weitere Leistungen wie zusätzliche Daten- oder Minutenpakete nicht selbst hinzubuchen. Auch Prepaid-Pakete sind nicht als Geschenk geeignet. Oft hat das Handy einen sogenannten SIM- oder Netzlock. Das bedeutet, dass das Smartphone nur mit der entsprechenden SIM-Karte oder im Netz des Anbieters läuft.

Wer trotzdem ein Handy verschenken möchte, sollte die Wünsche des Beschenkten genau kennen. iPhone oder Android-Handy? Welches Modell genau? Vor allem Teenager, die unter dem Weihnachtsbaum auf ihr erstes Smartphone hoffen, haben oft sehr genaue Vorstellungen, die man vorher kennen und gegebenenfalls verhandeln sollte.

Lesen Sie auch: Technik-Christkindl: Tipps für Last-Minute-Geschenke

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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