Vorsicht! Die Risiken beim Surfen im Urlaub

Wiesbaden - Landeskriminalamt warnt vor dem Nutzen der Hotel eigenen Computer sowie auch vor dem Nutzen der angebotenen Hotspots. Die Gefahren und wie sie sich gezielt schützen können:

Beim Internetsurfen im Urlaub sollten Ferienreisende besonders vorsichtig sein. Die frei zugänglichen Computer in der Hotellobby könnten mit Spionageprogrammen infiziert sein, warnte das Hessische Landeskriminalamt am Donnerstags in Wiesbaden. Und auch wer vom eigenen Laptop aus über einen Hotspot ins Web gehe, müsse mit der Möglichkeit rechnen, dass unverschlüsselte Datenübertragungen mitgelesen und ausspioniert werden. Besonders gefährlich sei es, wenn persönliche Daten wie Kennwörter oder Geheimzahlen eingegeben würden, betonten die Experten. Die Tipps des Landeskriminalamtes zum Schutz vor bösen Überraschungen sind teilweise denkbar simpel: So sollte man beim Surfen in der Hotellobby aufpassen, dass einem niemand über die Schulter schaut um Passwörter mitzulesen. Außerdem sollte man vermeiden, sensible Bank- oder Geschäftsdaten in öffentlichen Netzen zu versenden.

Tipps und Tricks um sich zu schützen

Auf die Verschlüsselung des WLAN achten, die Firewall des Betriebssystem aktivieren und die privaten Ordner im Netzwerk nicht freigeben. Zur Sicherheit sollten Urlauber aber auf jeden Fall nach Rückkehr aus dem Urlaub in kurzen Abständen ihre Kontobewegungen kontrollieren, rät das Landeskriminalamt. Wer auf Nummer sicher gehen wolle, könne sich auch für die Zeit des Urlaubs eine gesonderte Emailadresse einrichten, empfehlen die Experten. Selbst wenn man dann Opfer eines Ausspähversuchs werde, seien die ständigen Emailadresse inklusive Ihrer Kontakte nicht betroffen. Gefährlich ist es nach Angaben des Landeskriminalamtes aber auch, in sozialen Netzwerken wie Facebook seinen Urlaub anzukündigen oder gar auf der Profilseite “live“ vom Strand zu berichten. Kriminelle lesen nach Angaben der Ermittler inzwischen gezielt im Internet mit und nutzen die Informationen zur Planung von Einbrüchen.

AP

Rubriklistenbild: © DPA

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