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Trauriges Naturschauspiel: 140 Wale starben am australischen Strand.

200 Wale und Delfine gestrandet

In der Nacht zu Montag sind in Australien 200 Meeressäuger gestrandet. Mindestens 140 haben nicht überlebt. Ein kaputtes Echolot soll die Tiere verwirrt haben.

200 Grindwale und Delfine sind in der Nacht zu Montag am Strand der australischen Insel King Island gestrandet. Helfer haben 48 der Tiere ins Meer zurück gebracht. Mindestens 140 haben die Nacht nicht überlebt.

Bild.de hat ein Video von der heutigen Rettungsaktion. Es zeigt hunderte Helfer, die die Wale mit Wasser benetzen und Tücher über ihre Körper legen, um sie vor der Sonne zu schützen. Der Strand ist sehr flach, weswegen der Weg zurück ins Meer besonders weit ist.

Das Blog Wale.info berichtet auch über das Unglück am südlichen Strand Australiens. Immer wieder stranden dort und im Nachbarland Neuseeland Meeressäuger. Experten meinen, dass Signale, wie sie von U-Booten und anderen Schiffen kommen, das natürliche Echolot der Tiere verwirre und sie deshalb fehlleite.

Vielleicht rührt es daher, dass kaum eine australische Zeitung (zumindest Online) über das Unglück berichtet. Weder der Sydney Morning Herald noch The Age noch The Daily Telegraph erwähnen die gestrandeten Wale. Nur The Australien berichtet mit einem Text und einen 15-teiligen Bildergalerie. Man muss aber bedenken: Um 15 Uhr unserer Zeit ist es auf King Island etwa 1 Uhr nachts.

Bilder der Meeresbewohner zeigt das Oberbayrische Volksblatt in einer Galerie. Dieses Youtube-Video soll angeblich Grindwale zeigen. Wer sich für Wale interessiert, sollte sich die BBC-Doku Deep Blue ansehen, in der alle möglichen Meeresbewohner beobachtet werden, auch Wale. Bei Youtube gibt es die Dokumentation in eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun Teilen.

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