Neues Apple-Schmuckstück

Was kann Apples „HomePod“? Die besten Smart-Lautsprecher im Vergleich

Deutsche Musikfans können sich jetzt endlich auch den Apple HomePod holen. Was taugt der Smart-Lautsprecher im Vergleich?

München - Er kam spät, aber er kam: Seit 18. Juni verkauft Apple seinen Smart-Lautsprecher HomePod auch an deutsche Musikfans. Lohnt sich die Anschaffung der 349 Euro teuren Box? Und was „beaten“ die fünf wichtigsten Konkurrenten? Der Vergleich der Smart-Lautsprecher

Apple HomePod

Hochgelobt für seinen Sound, weniger gelobt für die smarten Fähigkeiten von Sprachassistentin Siri. Mit sieben Hochtönern, einem 4-Zoll-Subwoofer und einem speziellen Mikrofon, das die wuchtigen Bässe an die Raumsituation anpasst, ist der HomePod eine exzellente Wahl für Musikliebhaber. Smarte Funktionen wie das Vorlesen von Nachrichten sind da nur eine Zugabe. Apple-­typisch gibt es einige Einschränkungen. Ein Akku fürs Musikhören im Garten oder am See fehlt ebenso wie Bluetooth zur schnellen Verbindung mit dem iPhone. Der HomePod lässt sich nur im WLAN-Netz betreiben – und nur in Verbindung mit anderen Apple-Geräten. Bei Android-Handys bleibt er stumm.

Libratone Zipp

Der dänische Lautsprecher (230 Euro) mit den farbigen Reißverschluss-Hüllen, die sich austauschen lassen, beherrscht eine Menge Funktionen, die sich auch HomePod-Besitzer wünschen würden. Einen eingebauten Akku für zehn Stunden Musik – hat er! Bluetooth, um überall Musik aus dem Smartphone zu hören – kann er! Einen Klinkenstecker, um notfalls einen alten iPod anstöpseln zu können – hat er auch! Stereo mit zwei vernetzten Zipps klappt (wie beim HomePod) ebenfalls. Im tz-Test überzeugte der Zipp rundum, auch wenn er „nur“ fast so gut klingt wie die Apple-Box.

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Marshall Acton

Für Rock ’n‘ Roller die coolste Wahl. Die Kultfirma baut ihre Box (ab 160 Euro) im Design klassischer Marshall-Verstärker. Touchbedienung und ähnlichen Schnickschnack braucht der Engländer nicht. Hier werden Lautstärke, Höhen und Bässe noch per Drehknopf eingestellt. Der Sound überzeugt vor allem bei deftiger Rockmusik.

B&O Beoplay P6

Die dänische Edel-Firma Bang & Olufsen liebt es elegant und schlicht. Das gilt auch für die neue Blue­tooth-Box Beoplay P6 (350 Euro). Kein WLAN, keine smarten Funktionen, dafür aber ein Akku für satte 16 Stunden Musik. Für seine nur 17 Zentimeter Höhe liefert der B&O einen erstaunlich fetten Sound. Klingt so gut, wie er aussieht.

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Amazon Echo Plus

Wer vor allem Musik hören will, sollte sich Amazons Echo-Topmodell (150 Euro) sparen. Der allzu neugierige Lauschsprecher klingt dünn und blechern. In Sachen künstliche Intelligenz ist Amazons Alexa unschlagbar. Für Musikfans lautet der wichtigste Befehl dagegen: „Alexa, kauf einen HomePod!“ Oder einen Zipp.

Sonos One

Wie HomeAudio funktioniert, weiß niemand besser als der Pionier aus Kalifornien. Der Sonos One (229 Euro) unterstützt jeden nur denkbaren Musikdienst und hat zudem Alexa-Unterstützung eingebaut. Klangurteil: Weniger Druck in den Bässen als beim HomePod, dafür aber transparentere und natürlichere Höhen. Auch beim Sonos fehlt der Akku, der den Libratone Zipp zum vielseitigsten und praktischsten Lautsprecher für den Sommer-Sound macht.

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