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Verschlüsselungs-Trojaner sind sehr bedrohlich.

Schutz gegen Locky und Co.

Erpressungs-Trojaner eingefangen? Diese Webseite hilft

Hannover - Sie gehören derzeit zu den gefährlichsten Bedrohungen für Computernutzer: Verschlüsselungs-Trojaner. Erhalten Nutzer eine entsprechende Erpresser-Botschaft, können sie sich jedoch helfen.

Eine Webseite sagt Erpressungs-Trojanern den Kampf an. Unter id-ransomware.malwarehunterteam.com können von den Erpressungsprogrammen mit Namen wie Locky, KeRanger oder Jigsaw betroffene Nutzer kostenlos prüfen, welcher Schädling ihre Daten in seiner Gewalt hat.

Zur Identifikation reicht es, die Erpresser-Botschaft oder eine der verschlüsselten Dateien hochzuladen. Wie "heise Security" berichtet, erkennt der Dienst bislang 52 Verschlüsselungs-Trojaner. Ist der Schädling identifiziert, weist die Webseite auf mögliche kostenlose Entschlüsselungs-Tools hin und verlinkt auf weitere Informationen.

Verschlüsselungs-Trojaner sind derzeit eine der gefährlichsten Bedrohungen für Computernutzer. Befallen sie den Computer, verschlüsseln sie private Daten und geben sie meist nur gegen Zahlung eines Lösegeldes wieder frei. Für Betroffene ist es oft schwierig, den Schädling zu identifizieren. Auch Mac-User können sich mittlerweile nicht mehr vor dieser Gefahr in Sicherheit wiegen.

Experten der Landespolizeien raten neben einem ordentlichen Virenschutz, den es gratis oder zu kaufen gibt, in jedem Fall dazu, regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Daten auf externen Festplatten anzulegen. Diese sollte man getrennt vom Computer lagern. Und auf die Forderungen der Erpresser sollte man in keinem Fall eingehen.

Die Tricks der Daten-Hacker

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"Locky"-Virus verschlüsselt Computer: So schützen Sie sich

dpa

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