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Gandhi beichtet: Historicaltweets.com dreht historischen Persönlichkeiten die Wörter im Mund herum.

Website des Tages: Historische Tweets

Das passiert, wenn jemand zu viel Zeit hat: historicaltweets.com sammelt Twitter-Nachrichten von Hitler, Gandhi und Johnny Cash.

"Ich habe mir ein Schlaf-Tagebuch gekauft. Ich habe weiterhin Träume, vergesse aber, sie aufzuschreiben." Das hat laut historicaltweets.com der Menschenrechtler Martin Luther King geschrieben.

Die Seite spielt mit dem Thema des Mikroblogging-Dienstes Twitter. Die Macher spinnen den Gedanken weiter: Welche Kurznachrichten hätten historische Persönlichkeiten geschrieben, wenn es Twitter zu ihrer Zeit schon gegeben hätte? Das Ganze ist nicht ganz ernst zu nehmen, dafür aber sehr unterhaltsam. Eine Leseprobe:

Autobauer Henry Ford: "Zu tun: 1. Niedrige Ausgaben. 2. Streik brechen. 3. Gewinne ausgeben. 4. Werben (eventuell). 5. Niedrigere Löhne. 6. Qualität."

John F. Kennedy (zu Besuch in Deutschland): "Ich bin ein hamburger."

Sänger Johnny Cash: "Was soll ich anziehen, was soll ich anziehen..."

Manche Tweets sind sehr polemisch gehalten und wurden von den Machern der Seite unter die Kategorie "Die beleidigendsten historischen Tweets" zusammengefasst:

Der junge Adolf Hitler: "Wahrsagerin guckte in die Glaskugel und sagte, ich würde ein großer Dummkopf mit schlechter Gesichtsbehaarung werden. Lasse mir jetzt einen Schnurrbart stehen, um ihr das Gegenteil zu beweisen."

Elvis: "Toiletten-Verkäufer sagt: so gemütlich, dass du denkst, du wärst gestorben und im Himmel gelandet."

Gandhi: "Habe heute eine alte Frau geschlagen. Fühle mich schlecht."

Jetzt dürfen die User den besten, gemeinsten, witzigsten Satz wählen. Der wird dann von historicaltweets.com auf T-Shirts gedruckt, die verkauft werden. Wir haben auch einen Vorschlag:

Marcel Reich-Ranicki: "Habe Sonntag schon wieder die Lindenstraße verpasst. Wer sagt mir, was passiert ist?"

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