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Beliebte Weihnachtsgeschenke: Unter so manchem Baum könnte in diesem Jahr ein Notebook liegen.

Weihnachtsserie: Unsere Geschenkideen

Technik-Christkindl: Diese Notebooks lohnen sich wirklich

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München - Was soll bei Ihnen in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen? Wenn Sie scharf auf ein neues Notebook sein sollten, hilft Ihnen unser Technik-Christkindl.

Das Technik-Christkindl hat’s nicht leicht! Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke sucht, steht oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt es jetzt wieder täglich den Technik-Kaufberater der tz. Folge 7: Notebooks.

Das richtige Gerät

Die Anschaffung eines tragbaren Computers ist eine Wissenschaft für sich. Denn es gibt mittlerweile drei Kategorien - das klassische Notebook, das kleinere und leichtere Ultrabook und die wandlungsfähigen Hybrid-Rechner. Das ganz normale Notebook ist relativ schwer, bietet ausreichend Anschlüsse für Zubehör, und die Einstiegspreise sind günstig - also der perfekte Computer für den Schreibtisch zuhause. Mit externem Monitor, Tastatur und Maus schaffen Sie sich einen ergonomischen Arbeitsplatz. Wenn Sie viel unterwegs sind, sparen Sie mit einem teureren Ultrabook zwar kein Geld, dafür aber Gewicht. Mit schnellem Flash-Speicher und HD-Displays sind hier tolle Rechner im Angebot. Die Hybrid-Modelle klingen verlockend - Notebook und Tablet in einem. Wermutstropfen: Als Tablets sind die Kombi-PCs oft zu schwer.

Das richtige Notebook

Für den Alltag mit Büroarbeiten und Internet sind alle aktuellen Notebooks gut gerüstet. Wenn Sie tiefer in die Tasche greifen, eignen sich solche Rechner auch für 3D-Spiele oder aufwändigen Videoschnitt. Hierfür muss dann aber eine eigene („dezidierte“) Grafikkarte eingebaut sein, außerdem sollten Sie auf einen i5- oder i7-Prozessor von Intel achten. Wichtig: Damit Windows 10 flott läuft, braucht der PC zumindest 4 GB Arbeitsspeicher (RAM). Preis-Leistungs-Sieger im Magazin Chip ist das Acer Aspire E5-575-30ZJ (ab 520 Euro), das durch den mäßigen Akku zwar nicht besonders mobil ist, aber mit starker Rechenleistung glänzt. Der eingebaute SSD-Speicher ist viel schneller als eine klassische Festplatte, dazu kommt ein scharfer Full-HD-Bildschirm - dieser Kauf lohnt sich.

Das richtige Ultrabook

Hier fehlen meist DVD-Laufwerk, eigene Grafikkarten und große Festplatten. Dafür sind die schlanken Rechner perfekt zum Überall-Dabeihaben. Achten Sie auf ausreichend großen Speicher, denn die SSD-Chips lassen sich meist nicht auswechseln. 256 GB sind das sinnvolle Minimum. Der Bildschirm sollte zumindest Full-HD-Auflösung bieten. Sieger bei Warentest ist das besonders leistungsstarke Asus Zenbook UX303UB (ab 1.000 Euro). Liebling vieler Kritiker ist das Dell XPS 13 mit fantastischem Bildschirm und sehr gutem Akku (ab 1200 Euro). Handlich und günstig, wenn auch nicht besonders leistungsstark, ist das Asus L202SA-FD0041T (ab 350 Euro).

Der richtige Hybrid

Die Kombis sind die derzeitige Königsklasse bei den Windows-Rechnern, mit verschiedensten Konzepten. Microsofts Surface Book (ab 1.450 Euro) macht mit abnehmbarem Bildschirm und edlem Design sogar Apple-Fans neidisch. Beim Lenovo Yoga 910 (ab 1.500 Euro) können Sie das 4K-Display dank 360-Grad-Scharnier in alle Richtungen drehen und wenden. Doch es muss gar nicht so teuer sein. Preis-Leistungs-Sieger bei Chip ist das Acer Aspire R3-131T-P3UF (wer erfindet eigentlich diese Namen??) für 450 Euro, das auch als Tablet funktioniert. Testen Sie am besten im Laden, ob Ihnen so ein Hybrid zusagt.

Das richtige Apple-Notebook

Edel, leicht zu bedienen, relativ sicher vor Viren, top bei Bildschirmen und Akkus – das sind die MacBooks von Apple. Die Rechner sind teuer, lassen sich aber auch noch nach einigen Jahren zu einem guten Preis weiterverkaufen. Das günstigste MacBook, das 13 Zoll große Air (ab 1099 Euro), sollten Sie nicht kaufen, der Bildschirm ist veraltet und unscharf. Interessant wird es mit dem 12-Zoll-MacBook ab 1449 Euro – superleicht, elegant, aber leider nicht besonders leistungsstark. Das neue MacBook Pro läuft deutlich schneller. Ohne den neuen Zusatzbildschirm, die Touch Bar über der Tastatur, bekommen Sie das Pro ab 1699 Euro, mit Touch Bar ab 1999 Euro. Bereits mit dieser 13-Zoll-Variante können Sie ausgezeichnet arbeiten. Dass Sie momentan für praktisch alles Zubehör einen Adapter brauchen, ist ärgerlich. Doch ein MacBook Pro bleibt fünf, sechs Jahre aktuell, und die neuen USB-C-Anschlüsse sind der künftige Standard für alle Computer. Bald dürften die Adapter kein Thema mehr sein.

In den vorigen Folgen unserer Serie hat sich dastz-Technik-Christkindl bereits mir diversen anderen Geschenkideen auseinandergesetzt. So ging es um Digitalkameras, E-Book-Reader, SmartwatchesSmartphones, Tablets und Fernseher.

Jörg Heinrich

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