Weniger Strom, weniger CO2

- Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ist die erste Hochschule, die auf eigene Initiative hin dem "Umweltpakt Bayern" beigetreten ist. Umweltschutz als Aushängeschild - die Initiatoren hoffen, dass ihr Beispiel Schule machen wird.

<P>Der Umweltpakt Bayern ist eine seit 1995 existierende, freiwillige Vereinbarung zwischen Wirtschaft und Staatsregierung. Beitretende Parteien verpflichten sich, nachhaltigen Umweltschutz verstärkt zu praktizieren. <BR>Dazu sind mittlerweile zahlreiche Gewerbe aus der Dienstleistungsbranche, Innungskammern, auch Gastro- und Recyclingunternehmen bereit und stellen die mehr als 4800 Teilnehmer. Gemeinsames Ziel ist es, die betriebsinterne Strom-, Wasser- und Abfallwirtschaft beständig zu verbessern.<BR><BR>Darin hatte die LMU bereits Erfolg: Der Stromverbrauch wurde um 509 000 Kilowattstunden, die Kohlenstoffdioxid-Abgabe um 443 000 Kilogramm pro Jahr verringert. <BR><BR>"Die LMU hatte 2003/2004 mit drei Standorten erfolgreich an der so genannten Öko-Profit-Zertifizierung der Stadt München teilgenommen", berichtet Andreas Karner, Öko-Profitbeauftragter der LMU. "Dadurch hatte sie die Voraussetzung geschaffen, Partner im Umweltpakt Bayern zu werden." Mitglied im Umweltpakt, mehr als nur Prestige. "Die LMU hat die Urkunde als Anerkennung bekommen", sagt Karner. "Das Substantielle daran ist, dass die Uni sich selbstverpflichtet und kooperativ mit der Staatsregierung an Verbesserungen arbeitet."</P>

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