+
Damit man sich nicht ungewollt einen Abo-Vertrag einhandelt, sollten Smartphone-Nutzer vom Provider eine Drittanbietersperre aktivieren lassen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Nicht in die Abofalle tappen

Werbe-Pop-ups im Smartphone-Browser loswerden

Falsche Gewinnmitteilungen, Sicherheitswarnungen, Angebote oder Gutscheine: Die Palette an unerwünschter Smartphone-Werbung ist so breit wie nervig. Doch wenn Banner das ganze Display blockieren, ist eine Grenze überschritten. Betroffene müssen hart durchgreifen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Aggressive Werbe-Pop-ups, die das ganze Smartphone-Display blockieren, sind ein Ärgernis. Wer plötzlich so ein raumnehmendes Werbebanner vor sich hat, sollte richtig reagieren: Nichts antippen und keine persönlichen Daten in Eingabefelder eintragen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Oft lauern Adressensammler hinter solchen Pop-ups, die etwa frei erfundene Gewinn-Nachrichten enthalten. Oder es sind halbseidene Firmen, die fortan per Mobilfunkrechnung ungewollte Abos abrechnen. Um dieser Gefahr vorzubeugen, sollten Nutzer die Drittanbietersperre beim Provider aktivieren lassen, die solche Abrechnungen verhindert.

Meist lässt sich die penetrante Werbung durch Löschen des Cache-Speichers des genutzten Browsers entfernen. Das funktioniert bei Androiden etwa, indem man unter "Einstellungen/Apps" den jeweiligen Browser aufruft, auf "Cache leeren" tippt und anschließend direkt in den Browser-Einstellungen die Cookies löscht. Bei dieser Gelegenheit sollte man falls möglich auch gleich einstellen, dass keine Cookies von Drittanbietern akzeptiert und alle Cookies beim Beenden des Browsers gelöscht werden.

Ist die Werbung danach immer noch da, sollte man dort, wo man zuvor "Cache leeren" angetippt hat, nun "Daten löschen" auswählen. Allerdings wird die Browser-App so quasi wieder auf den Werkszustand zurückgesetzt. Bringt selbst das keinen Effekt, könnte auch eine App für die Werbe-Pop-ups verantwortlich sein. Deshalb sollte man erst kürzlich installierte Anwendungen App für App deinstallieren - bis das Problem hoffentlich gelöst ist.

Informationen zur Drittanbietersperre

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Youtube im Inkognitomodus nutzen
In den meisten Webbrowsern können Nutzer einen Inkognitomodus aktivieren. In dieser Einstellung wird kein Surf-Verlauf anlegt. Auch YouTube bietet in der Android-App ein …
Youtube im Inkognitomodus nutzen
Erpressung nach angeblichem Pornoschauen
Zurzeit sind E-Mails mit der Drohung im Umlauf, privates Filmmaterial des Nutzers öffentlich zu machen, wenn dieser kein Geld zahle. Betroffene sollten auf den …
Erpressung nach angeblichem Pornoschauen
Firefox-Features auch auf Smartphones testen
Nutzer des Firefox-Browsers können Test-Features jetzt auch auf dem Smartphone und Tablet ausprobieren. Erweiterungen wie Notes und Lockbox lassen sich über mehrere …
Firefox-Features auch auf Smartphones testen
Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment
Laut Medienberichten plant Apple, zwei seiner iPhone-Modelle aus dem Sortiment zu nehmen. Kunden könnten nur noch wenige Wochen Zeit bleiben, um zuzuschlagen.
Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.