+
Die Stiftung Warentest empfiehlt Threema als Alternative zu WhatsApp.

Messenger-Dienst Threema

Stiftung Warentest kürt beste WhatsApp-Alternative

Berlin - Threema ist laut Stiftung Warentest eine gute Alternative zu WhatsApp. Die App sei datenschutzrechtlich "unkritisch". Weniger gut schnitten der Telegram-Messenger und Line ab.

Die Stiftung Warentest hält den Kurzmitteilungsdienst Threema für eine gute Alternative zum Anbieter WhatsApp. Die Schweizer App biete eine umfassende Verschlüsselung, speichere Adressbucheinträge in pseudonymisierter Form und frage dabei zudem den Nutzer um Zustimmung, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. Deshalb sei das Programm datenschutzrechtlich "unkritisch". WhatsApp werde dagegen als "sehr kritisch" eingestuft.

Auch andere Messenger-Anwendungen erhielten kein gutes Urteil der Warentester. Der Telegram Messenger sei "kritisch", denn die App speichere automatisch alle Adressbucheinträge ohne Zustimmung des Nutzers.

Eine Verschlüsselung des Chats müsse extra angeklickt werden. Die Anwendung Line und der Blackberry Messenger erhielten wie WhatsApp die Bewertung "sehr kritisch".

WhatsApp-Daten können an Facebook übergeben werden

Alle getesteten Apps sind Messenger-Programme, mit denen man von Smartphone zu Smartphone kostenlos Nachrichten und teilweise auch Fotos und Videos austauschen kann. Anders als bei der SMS muss für die einzelne via Internet verschickte Nachricht nicht gezahlt werden.

WhatsApp war in der vergangenen Woche an das soziale Netzwerk Facebook verkauft worden. Welche Änderungen sich daraus ergeben, sei derzeit noch unklar, erklärte die Stiftung Warentest. Allerdings gehe aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hervor, dass die Nutzerdaten bei einem Verkauf an den neuen Eigentümer, also Facebook, übergeben werden können.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht
Es gibt sie noch immer: Netlock- oder SIM-Lock-Sperren für Smartphones. Die Geräte sind dafür günstiger als ohne Sperre. Dennoch zahlen Nutzer unterm Strich meist drauf.
Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht
Standort-Dienste ohne Position nutzen - so geht's
Viele Windows-Apps fragen die aktuelle Position ab - und reagieren entsprechend. Wer den aktuellen Standort nicht verraten will, kann auch eine Standardposition …
Standort-Dienste ohne Position nutzen - so geht's
Über das Netz oder per Post - Große Datenmengen versenden
Unzählige Urlaubsfotos, lange Videos von Traumstränden oder wichtige Projektdateien - wer sie mit anderen teilen will, hat dafür zahlreiche Versandwege zur Auswahl. …
Über das Netz oder per Post - Große Datenmengen versenden
Wer nach 241543903 googelt, bekommt ein verblüffendes Ergebnis
Gut, von alleine kommt man wohl kaum auf die Idee, die Zahl 241543903 bei Google einzugeben. Aber wenn Sie‘s mal ausprobieren, wird Sie das Ergebnis überraschen.
Wer nach 241543903 googelt, bekommt ein verblüffendes Ergebnis

Kommentare