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Threema, Joyn, Line, Chat On oder Viber heißen die Alternativen, wenn ein User WhatsApp nach der Übernahme durch Facebook nicht mehr vertraut.

Nach Facebook-Übernahme

WhatsApp: Diese Messenger sind gute Alternativen

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München - Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook hat viele Nutzer verunsichert. Da drängt sich natürlich die Frage nach den Alternativen auf. Wir stellen Ihnen fünf Messenger vor, die WhatsApp Paroli bieten können.

Viele User spotten im Netz über die Übernahme des Messenger-Dienstes WhatsApp durch Facebook. 19 Milliarden Dollar für eine App, die man sich doch kostenlos auf sein Smartphone laden kann? Hinter den vielen Twitter- und sonstigen Social-Media-Kommentaren steht natürlich auch die Angst: Was passiert mit meinen Daten?

WhatsApp: Facebook-Kettenbrief verärgert Nutzer

In der Vergangenheit hatte sich der Branchenriese Facebook nicht gerade vorbildhaft in Sachen Datenschutz verhalten. Klar, dass sich die weltweit mehr als 400 Millionen Nutzer des Smartphone-Messengers, rund 30 Millionen davon aus Deutschland, fragen, wie vertraulich die Chats, Bilder und Videos eigentlich noch sind, die sie untereinander verschicken. Und erscheint künftig nach jeder zweiten WhatsApp-Nachricht ein Werbebanner? Irgendwie wollen sich Facebook und sein Gründer Mark Zuckerberg sicher die investierten Milliarden wieder reinholen. WhatsApp-Gründer Jan Koum beteuert zwar auf der Webseite des Unternehmens: "Hier ist alles, was sich für unseren Kunden ändern wird: nichts." Doch wer dem Braten nicht traut, dem seien fünf alternative Messenger-Dienste empfohlen, die der Branchendienst Meedia nennt:

WhatsApp: Sicherheit Fehlanzeige - Telegram Messenger als Alternative

Threema

Threema ist der wohl sicherste unter den alternativen Messengern. Die Betreiber kommen aus der Schweiz - und bekanntlich können die Menschen aus der Alpenrepublik nicht nur Bank-, Uhren- und Käsegeheimnisse hüten, sondern offensichtlich auch die Chats ihrer Nutzer. Kurznachrichten, Fotos oder Bewegtbilder werden noch auf dem mobilen Endgerät verschlüsselt. Die Entschlüsselung erfolgt dann dort, wo die Nachricht auch ankommen soll.

Line

Angeblich benutzen mehr als 300 Millionen Menschen den japanischen Messenger-Dienst. Nutzbar ist Line auf Smartphones, Tablets und auch auf dem Computer zuhause. Außerdem bietet die App ähnliche Funktionen wie Facebook - so können die Nutzer beispielsweise die Mitteilungen ihrer Kontakte "liken" oder kommentieren.

Chat On

Hinter der koreanischen App steckt der Multimedia-Riese Samsung. Ursprünglich war der Messenger nur für Samsung-Geräte gedacht, funktioniert mittlerweile aber auch auf anderen Smartphones. Negativpunkt des Messengers: Er erfreut sich bei den Nutzern nicht sonderlich großer Beliebtheit, zu wenige Menschen haben Chat On bei sich auf dem Smartphone installiert.

Joyn

Wenn sich Deutsche Telekom, Vodafone und O2 zusammentun, kommt unter anderem Joyn heraus. Die App bietet die gleichen Funktionen wie WhatsApp - die Crux an der Sache: Andere Mobilfunkanbieter unterstützen das Joint-Venture-Produkt nicht.

Viber

Viber war ursprünglich als Konkurrenz zu Skype gedacht und bietet kostenlose Internettelefonie in die ganze Welt zu anderen Viber-Nutzern. Doch auch als Messenger taugt das inzwischen zum japanischen Online-Händler Rakuten gehörende Programm, das als App oder als Software für PC und Mac erhältlich ist. Mehr als 300 Millionen User vertrauen bereits Viber.

dh

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