Kostenfalle ist nur Fake

WhatsApp-Kettenbrief verbreitet Panik

Berlin - Ein Kettenbrief bei WhatsApp verunsichert die Nutzer. Darin wird mit der Löschung des Kontos gedroht, falls die Nachricht nicht weitergeleitet wird. Ein abermaliges Aktivieren werde teuer.

Update, 14. Oktober 2015: Schon mal von der Google-Cloud Drive gehört? Das ist ein Online-Speicherplatz, den die Suchmaschine Google seinen Nutzern kostenlos anbietet. Hier erklären wir Ihnen die Neuigkeiten bei Whatsapp.

Update, 5. Dezember 2014: Wirbel bei WhatsApp: Wenn User ihre Rufnummer wechseln, geben Mobilfunkanbieter diese an neue Kunden weiter. Nur: Auch WhatsApp-Accounts können so zu einem neuen Besitzer wechseln - und fremde Inhalte beim neuen User aufploppen.

Update, 10. November 2014: Wieder gibt es bei WhatsApp einen neuen Kettenbrief: Diesmal geht es um eine Kerze und Urheberrechtsverletzung. Wir haben zusammengefasst, was davon zu halten ist.  

WhatsApp: Der Kettenbrief vom Januar 2014

Hier die WhatsApp-Kettennachricht (zum Vergrößern hier klicken).

Die Nachricht spielt mit den Ängsten der Nutzer und versursacht unnötigen Spam: Beim Messenger WhatsApp ist mal wieder ein Kettenbriefunterwegs. Der angebliche Absender: der fiktive Geschäftsführer des Messengers, der den illustren Namen Jim Balsamico verpasst bekommen hat. Und dieser Balsamico, der auch schon als angeblicher Chef von Blackberry Nachrichten verschickt hat, kündigt in der Nachricht an, es tummelten sich zu viele Nutzer im Messenger. Um zu zeigen, dass sie aktiv im Nachrichtendienst seien, sollten User deswegen die Botschaft der Kettennachricht an ihre gesamte Kontaktliste weiterleiten. Sonst werde das Konto als ungültig angesehen und "innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöscht", so der Text.

WhatsApp-Update: Das ist alles neu

Werde die Nachricht ignoriert, könne WhatsApp ein Aktivieren des Kontos nicht mehr erkennen. Der Kettenbrief droht mit zusätzlichen Kosten: "Wenn Sie ihr Konto wieder aktivieren wollen(,) nachdem es gelöscht wurde, wird eine Gebühr von 25,00 (Euro) auf Ihre monatliche Rechnung hinzugefügt."

WhatsApp: Eine sichere Alternative im Test

Die Nachricht verunsichert Nutzer, ist aber reine Panikmache, sagt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern. Wer sichergehen will, dass eine Nachricht wirklich von WhatsApp kommt, kann in einem ersten Schritt das Blog des Nachrichtendienstes checken. "In der Regel steckt nichts hinter solchen Kettenbriefen", sagt die Rechtsexpertin. "Man sollte sie einfach ignorieren." Zu überprüfen wäre ihrer Meinung nach jedoch, ob datenschutzrechtliche Aspekte betroffen seien. Etwa, ob durch das Weiterleiten der Nachricht weitere Daten des Smartphones wie etwa Kontakte weitergereicht werden.

Lesen Sie auch: WhatsApp: Was bedeutet der zweite Haken?

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wei

Rubriklistenbild: © dpa

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