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WhatsApp hat die halbe Milliarde Nutzer-Marke geknackt.

Trotz Übernahme durch Facebook

Eine halbe Milliarde nutzen WhatsApp

Mountain View - Wahnsinn: 500 Millionen Menschen nutzen weltweit regelmäßig den Messenger WhatsApp. Das hat das Unternehmen in einem Blogeintrag bekanntgegeben.

Trotz der Datenschutzsorgen von Verbraucherschützern nach der Übernahme durch Facebook ist WhatsApp weiter auf Wachstumskurs. Weltweit nutzen rund eine halbe Milliarde Menschen regelmäßig den Smartphone-Kurznachrichtendienst, wie WhatsApp am Dienstag in einem kurzen Eintrag auf dem Firmenblog mitteilte. Täglich verschicken die Nutzer demnach neben Textnachrichten mehr als 700 Millionen Fotos und hundert Millionen Videos.

Ende Februar hatte WhatsApp die Zahl seiner Nutzer noch mit rund 450 Millionen angegeben. Die Nachfrage steigt den Angaben zufolge besonders schnell in Schwellenländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und Russland. In Deutschland hat der Dienst mehr als 32 Millionen Nutzer, wie WhatsApp-Manager Neeraj Arora kürzlich dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte.

"Facebook muss Gelder irgendwie wieder reinkriegen"

Mitte Februar hatte Facebook den Kauf von WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar (fast 14 Milliarden Euro) angekündigt. Der Dienst ermöglicht es, vom Smartphone aus Textmitteilungen, Fotos, Videos und Audiodaten übers Internet zu verschicken. Facebook versprach damals, dass WhatsApp ein unabhängiges Unternehmen bleiben werde. Auch für die Nutzer sollte sich demnach nichts ändern. Der Dienst kostet im ersten Jahr nichts, dann weniger als einen Euro pro Jahr und ist frei von Werbung.

Nach Einschätzung von Analysten muss Facebook den gigantischen Preis für WhatsApp aber auf irgendeine Weise wieder hereinholen - sei es durch neue Angebote oder indem es die Daten der WhatsApp-Nutzer zu Geld macht. Verbraucherschützer legten eine Beschwerde bei der US-Regulierungsbehörde FTC gegen die Übernahme ein und warnten davor, dass Daten von WhatsApp-Nutzern auf "unfaire und irreführende Weise" gesammelt werden könnten. Anfang April gab die FTC aber grünes Licht für den Deal.

afp

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