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Damit zum Jahreswechsel keine böse Überraschung passiert: Informieren Sie sich noch vor den Feiertagen, ob Ihr Gerät 2017 noch von WhatsApp unterstützt wird!

Checken Sie die Modelle

Vorsicht! Auf diesen Smartphones funktioniert WhatsApp ab 1.1. nicht mehr

Mountainview - WhatsApp ist inzwischen über sieben Jahre alt. Im Jahr 2016 räumt der Messenger nun mit seiner ergangenheit auf: Einige Handy-Modelle sind ab Januar  WhatsApp-frei.

Erinnern Sie sich noch? Damals, in der Smartphone-Steinzeit, als man Technik-Begeisterte noch mit Klapp- und Schiebehandys beeindrucken konnte? Das Blackberry war das Coolste, was man zu jener Zeit besitzen konnte! Das iPhone von gestern, sozusagen. Viele Technik-Normalos waren damals jedoch im Besitz eines mehr oder weniger fetten Nokia-Handys, das im besten Fall schon internetfähig war. Das waren sie also: Die treuen Begleiter, die die heute beliebteste Messenger-App der Welt, WhatsApp, bereits unterstützen, als diese noch in den Kinderschuhen steckte.

WhatsApp macht Schluss mit der Vergangenheit

Jetzt will WhatsApp die Nabelschnur trennen: Ab 2017 wird die App auf einigen Smartphone-Typen nicht mehr funktionieren, darunter relativ neue Blackberry- und Nokia-Modelle. Zur Begründung schreibt der Messenger-Dienst in seinem Blog: „Wir möchten unsere Bemühungen auf die mobilen Plattformen fokussieren, die von der überwiegenden Mehrheit genutzt werden.“ Noch 2009 seien über 70 Prozent der verkauften Smartphones über ein Betriebssystem von Blackberry und Nokia gelaufen; inzwischen versorgen Apple, Google und Microsoft mehr als 99,5 % der verkauften Handys mit ihrer Software. Es gebe gewisse Geräte, die nicht mehr die Funktionalität böten, die nötig sei, um WhatsApp in Zukunft weiter zu verbessern. Für die folgenden Modelle wird WhatsApp also ab Januar 2017 seine Dienste einstellen:

- Blackberry OS und Blackberry 10 (werden noch bis 30. Juni 2017 unterstützt)

- Nokia S40 und Nokia Symbian S60 (werden noch bis 30. Juni 2017 unterstützt)

- Android 2.1 und Android 2.2

- Windows Phone 7

- iPhone 3GS/iOS 6

„Diese mobilen Geräte waren ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Es war eine schwere Entscheidung für uns, aber die richtige,“ so WhatsApp. Klingt pathetisch, bringt für die Nutzer jener genannten Modelle aber eher nüchterne Folgen: Update oder neues Handy.

Wenige Alternativen für Besitzer von Handy-Oldtimern

Wenn Sie eines der oben genannten Geräte benutzen und WhatsApp auch im Jahr 2017 verwenden möchten, sollten Sie sich darüber informieren, ob ein Systemupdate für Ihr Smartphone möglich ist. Welches Betriebssystem aktuell auf Ihrem Handy läuft, erfahren Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones. Dort gibt es den Punkt „Geräteinformationen“ oder „Info“. Hier suchen Sie nach dem Stichwort „Version“ oder „Android-Version“.

Ob ein Systemupdate möglich ist, müssen Sie bei Ihrem Anbieter erfragen. In der Regel wird der Sie aber enttäuschen: Nur die wenigsten unterstützen ältere Modelle mit den neuesten Versionen ihrer Betriebssysteme.

Letzter Ausweg: Custom-ROMs

Für technik-affine Android-Nutzer gibt es die Möglichkeit, eine Custom-ROM auf das alte Smartphone zu spielen. Es handelt sich dabei sozusagen um die Bastler-Version der offiziellen Betriebssoftware. Freiwillige arbeiten an der ständigen Verbesserung dieser Open-Source-Systeme und ermöglichen, dass diese auch auf Ihrem alten Smartphone noch funktionieren. Wie gesagt: Es ist nicht jedermanns Sache, sich intensiv mit Handy-Kram zu beschäftigen und an den technischen Details von Mobilgeräten herumzudoktern. Für alle bequemen Technik-Muffel bleibt da nur, den Wunschzettel zu Weihnachten etwas umzustrukturieren und ein neues Smartphone ganz oben auf die Liste zu setzen.

lg

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