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WhatsApp: Für hunderte Millionen Menschen fester Bestandteil des Alltags. 

Nachrichten-App ändert Geschäftsbedingungen

Müssen viele Nutzer bald ohne WhatsApp auskommen?

Neue Nutzungsbedingungen könnten Millionen User des Messenger-Dienstes WhatsApp sehr unglücklich machen. Und das schon Ende Mai.

Brüssel - Ohne die Nachrichten-App, die seit 2014 zu Facebook gehört, kann kaum noch jemand seinen Alltag bestreiten: WhatsApp. Rund 1,5 Milliarden Menschen nutzen die App inzwischen für ihre tägliche Kommunikation - darunter auch viele junge Menschen. Das könnte sich jetzt ändern.  

Dem Cyber-Blog WABetainfo zufolge sollen sich die Geschäftsbedingungen von WhatsApp ändern, sodass das Mindestalter der Nutzer von 13 auf 16 Jahre heraufgesetzt wird. In Kraft treten soll die neue Regelung bis Ende Mai, wobei eine offizielle Bestätigung von WhatsApp noch ausstehe. 

Die EU steckt dahinter 

Wie das Portal chip.de berichtet, ist eine neue EU-Datenschutz-Grundverordnung Hintergrund der Neuerung. Diese solle ab Mai in allen 28 Mitgliedstaaten gelten. Darin sei festgelegt, dass Daten von Usern nur dann weitergegeben werden dürfen, wenn diese mindestens 16 Jahre alt sind. Da WhatsApp Daten sammele und auswerte, falle die App auch unter dieses Gesetz.  

Es sei indes noch unklar, wie das Alter der User ermittelt werden soll. Es sei denkbar, dass Minderjährige nur noch mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten Zugriff auf WhatsApp erhalten. Zudem sei es vorstellbar, dass bei mangelnder Zustimmung zu den neuen Bedingungen der Zugriff auf WhatsApp-Chats und Kontakte blockiert wird. 

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