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Neuerung bei Whatsapp: Android-Nutzer können sich nun mehr Privatsphäre verschaffen.

Zwei Optionen für User

Für mehr Privatsphäre: WhatsApp bietet wichtige Funktion jetzt auch für Android-Smartphones

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Auch Nutzer von Android-Smartphones müssen nicht mehr fürchten, dass Unbefugte ihre WhatsApp-Chats mitlesen. Das kann nun auf zwei Wegen ganz simpel verhindert werden.

Update vom 6. November, 14.26 Uhr: Inzwischen hat auch WhatsApp offiziell bestätigt, dass die neue Funktion verfügbar ist. Hier erfahren Sie, wie Sie die Fingerabdruck-Sperre freischalten.

Erstmeldung vom 5. Oktober 2019: WhatsApp-Fans mit besonders neugierigen Freunden oder Partnern aufgepasst: Jetzt gibt es nach Informationen des Technikportals chip auch für Android-Smartphones die Möglichkeit, die eigenen Chats in der beliebten Nachrichten-App vor neugierigen Blicken zu schützen. Dazu stehen demnach zwei verschiedene Funktionen zur Verfügung.

So können Android-Nutzer die seit kurzer Zeit verfügbare Beta-Version von WhatsApp herunterladen, die es ermöglicht, dass die Anwendung erst durch die Aktivierung eines Fingerabdruck-Sensors aktiviert wird. Für die finale Version lässt sich diese Funktion über das kostenlose Tool „App Lock“ für Android nachrüsten - so ist es möglich, private Daten wie Bilder, Videos oder eben WhatsApp-Chats über eine PIN-Sperre, ein Muster oder einen Fingerabdruck zu schützen. Letzteres ist jedoch erst ab der Version Android 6.0 eine Option.

WhatsApp: Schutz der Privatsphäre bei iOS-Geräten bereits möglich

User von iOS-Geräten wissen diesen besonderen Schutz der Privatsphäre bereits zu schätzen. Dieser lässt sich in den Einstellungen unter „Account/Sicherheit“ mit der Option „Bildschirmsperre“ aktivieren. Somit können erst durch Entsperren von WhatsApp Chats mitgelesen und eben auch Nachrichten verschickt werden.

Allerdings kann der User nur die ganze App und nicht einzelne Chats sperren. Zur Auswahl stehen drei Zeiträume, in denen WhatsApp nach dem Aufrufen entsperrt bleibt: eine Minute, 15 Minuten oder eine Stunde. Anschließend kann das iPhone also beruhigt zur Seite gelegt werden. Während die sogenannte Touch-ID – also die Fingerabdruck-Sperre – für diverse iOS-Varianten nutzbar ist, beschränkt sich die Face-ID laut chip auf die Versionen iPhone X, iPhone XS, iPhone XS Max oder iPhone XR.

Es gibt zahllose Features für WhatsApp - wir zeigen Ihnen einige, die leider kaum bekannt sind. Eine dieser WhatsApp-Funktionen sorgte bei den Usern jedoch nur für Spott. Wegen einer Sache sind die Nutzer jedoch sauer, WhatsApp lässt sie seit Jahren auf ein bestimmtes Feature warten.

Im Zuge eines Updates sperrte WhatsApp eine beliebte Funktion. Mit den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gingen auch Veränderungen bei WhatsApp-Nachrichten einher - dabei wurde ein Versprechen an die User gebrochen. In einem weiteren Artikel erklären wir, was ein Haken bei WhatsApp bedeutet - und warum Sie WhatsApp nun sofort ein Update spendieren sollten, um sich vor potentiellen Angreifern zu schützen.

mg

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