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Das Aquaris M10 Ubuntu Edition lässt sich unterwegs per Touchscreen oder mit angeschlossener Tastatur wie ein PC nutzen. Foto: BQ

Wileyfox und BQ setzen auf Alternativen zu Android

Die meisten Smartphones laufen mit Android. Doch zu Googles dominierendem Betriebssystem gibt es interessante Alternativen. Auf dem Mobile World Congress zeigt Wileyfox etwa Smartphones mit Cyanogen OS, und BQ hat ein Ubuntu-Tablet im Messegepäck.

Barcelona (dpa/tmn) - Android-Smartphones dominieren die Neuvorstellungen von Mobilgeräten auf dem Mobile World Congress (22. bis 25. Februar). Doch Hersteller wie Wileyfox oder BQ haben Alternativen im Angebot.

Die Spanier von BQ setzen beim neuen Aquaris M10 Ubuntu Edition auf das Linux-Betriebssystem Ubuntu. Das Tablet kann unterwegs über Fingereingabe bedient werden, in Verbindung mit Tastatur und Maus soll aber auch ein Arbeiten wie an einem Ubuntu-PC möglich sein - Multitasking und gleichzeitige Nutzung verschiedener Fenster auf dem 10,1 Zoll großen Full-HD-Display (1920 zu 1080 Pixel) inklusive.

Im Tablet stecken ein Mediatek-Vierkernprozessor, 16 Gigabyte (GB) Speicher und 2 GB Arbeitsspeicher (RAM). Per Speicherkarte sind bis zu 200 GB zusätzlicher Speicherplatz möglich. Mit dem Netz verbindet sich das Aquaris M10 per WLAN, Fotos schießen zwei Kameras mit acht und fünf Megapixeln. Über einen Mikro-HDMI-Ausgang kann ein externer Bildschirm angeschlossen werden. Die Softwareoberfläche passt sich automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße an. BQs Ubuntu-Tablet kommt im April in den Handel.

Der britische Hersteller Wileyfox setzt bei seinen Modellen Storm und Swift auf die Android-Variante Cyanogen OS. Das Betriebssystem bietet alle von Android gewohnten Funktionen und kann auf Googles Playstore zugreifen. Im Gegensatz zu vielen Android-Versionen können Nutzer aber die Berechtigungen von Apps kontrollieren und ihre Privatsphäre besser schützen. Per PIN-Schutz sind Apps vor unberechtigter Nutzung sicher, unerwünschte Anrufe und SMS kann das Telefon blockieren.

Für einen Preis von rund 280 Euro steckt im 5,5-Zoll-Gerät (1920 zu 1080 Pixeln) Storm solide Hardware: LTE-Funk, Achtkernprozessor, 32 GB Speicher und 3 GB RAM. Die 20-MP-Kamera hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.9. Über den Kartensteckplatz kann das Telefon entweder um zusätzlichen Speicher erweitert oder mit einer zweiten SIM-Karte im Dual-SIM-Modus mit zwei Telefonanschlüssen genutzt werden. Für rund 180 Euro gibt es zudem das ebenfalls Dual-SIM-fähige Fünf-Zoll-Modell Swift (1280 zu 720 Pixeln) mit Vierkernprozessor, 16 GB Speicher und 2 GB RAM.

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