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Am Freitag endet die kostenlose Umtauschfrist!

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Windows 10: Am Freitag endet die Gratis-Frist!

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Berlin - Mit immer aufdringlicheren Einblendungen versucht Microsoft derzeit, die Nutzer von Windows 7 und 8 in letzter Minute zum Umstieg aufs aktuelle Windows 10 zu bewegen. Hintergrund der Kampagne: Am 29. Juli, also kommenden Freitag, endet die kostenlose Wechselfrist.

Und bisher ist die neue Software noch längst nicht so erfolgreich wie erhofft. Bis 2018 wollte Microsoft eine Milliarde Nutzer, doch derzeit läuft Windows 10 erst auf 350 Millionen Rechnern.

Was passiert am Freitag genau? Als Windows 10 am 29. Juli 2015 erschienen ist, stellte Microsoft das neue Betriebssystem allen Besitzern der Vorgänger 7 und 8 (bzw. der letzten Version 8.1.) ein Jahr lang als kostenloses Update zur Verfügung. Die Frist endet jetzt. Wenn Sie dann Ihren PC aktualisieren, müssen Sie offiziell 135 Euro für die Home-Version bezahlen. Durch Sonderangebote dürfte sich der Preis aber bei 80 Euro einpendeln.

Ist der Umstieg zu empfehlen? Wenn Ihr PC gut funktioniert und Sie mit Windows 7 oder 8.1 zufrieden sind, gibt es keinen zwingenden Grund, auf Windows 10 aufzurüsten. Denn auch die bisherigen Versionen hält Microsoft mindestens bis 2020 (Version 7) und 2023 (Version 8.1.) aktuell und schließt weiterhin Sicherheitslücken. Auch mit den Vorgängern können Sie also online shoppen oder Bankgeschäfte erledigen. Wenn Sie nicht aktualisieren, sparen Sie sich möglichen Ärger wie etwa Programme, die in der neuen Umgebung nicht mehr laufen. Und Sie müssen keine Sorge haben, dass Ihr Drucker, Ihr Scanner oder anderes Zubehör nicht mehr funktioniert.

Der Countdown läuft: Für und wider Windows 10

Wie sage ich „Ja“ oder „Nein“? Wenn Sie sich für die neuen Funktionen von Windows 10 interessieren, wie den App Store, die praktische Sprachassistentin Cortana oder den komfortableren Edge-Browser, sollten Sie das kostenlose Angebot jetzt nutzen. Hierfür finden Sie meist in der Menüleiste unten einen „Windows 10“-Knopf, der Sie durch die Installation führt. Dort können Sie auch vorab testen, ob die neue Version auf Ihrem Rechner läuft. Jeder PC, auf dem Windows 7 oder 8.1 problemlos funktionieren, sollte die Voraussetzungen erfüllen. Wichtig: 4 GB Arbeitsspeicher sind die vernünftige Untergrenze. Wenn Sie nach dem Wechsel zu Windows 10 unzufrieden sind, können Sie innerhalb von 30 Tagen zu Ihrem alten System zurückkehren. Und wenn Sie kein Windows 10 möchten, lehnen Sie die angebotene Aktualisierung ab. Not-Trick: Widersprechen Sie den Nutzungsbedingungen, das stoppt den Vorgang!

Welche Sicherheitslücken hat Windows 10? Nach einem Jahr hat Windows 10 seine ärgsten Kinderkrankheiten hinter sich. Die Lücken, die immer wieder auftauchen, gibt es auch bei Windows 7 und 8.1. Zudem erscheint bereits am 2. August mit dem „Anniversary Update“ die erste große kostenlose Aktualisierung. Die Verbraucherzentrale NRW hat Microsoft allerdings abgemahnt, weil Windows 10 enorm viele Nutzerdaten sammelt. Unter bit.ly/29Vtn3g steht, wie Sie die Neugierde mit ein paar Klicks einschränken …

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