Soll Microsoft nicht alles mitlesen, müssen Windows-10-Nutzer die Optimierungs-Funktion abschalten. Foto: dpa-infocom

Windows 10: Vorsicht bei Stifteingaben

Microsoft hat ein großes Interesse an allen Stifteingaben unter Windows 10. Wer nicht möchte, dass der Windows-Konzern alles mitliest, muss die Einstellungen anpassen.

Meerbusch (dpa-infocom) - Praktisch ist sie ja schon, die Stift-Eingabe auf einem Gerät mit Touch-Bildschirm unter Windows 10. Microsofts neues Betriebssystem erkennt Stifteingaben und kann sogar Handschriften entziffern. Allerdings hat die Sache einen gehörigen Haken.

Das System ist standardmäßig so eingestellt, dass Microsoft alles mitlesen kann, was man schreibt. Offiziell dienen die Infos dazu, "die Eingabe- und Schreibfunktionen in Zukunft zu verbessern". Wer das nicht möchte, schaltet diese Optimierungs-Funktion besser ab. Dazu wird im Menü "Start" unter "Einstellungen" und dann auf "Datenschutz" geklickt. In der Rubrik "Allgemein" die Option "Informationen zu meinem Schreibverhalten an Microsoft senden" abschalten - fertig.

Mehr Computertipps

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Das Whatsapp-Konto ist abgelaufen und muss innerhalb von 48 Stunden für 99 Cent freigeschaltet werden? Wer solch eine E-Mail bekommt, ist im Visier von Betrügern.
Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Wenn das kein ungewöhnliches Zubehör für die Nintendo Switch ist: Der Labo ist eine Art Do-it-Yourself-Baukasten. Damit basteln Nutzer Pappwerke, die sich mit der …
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
IPhones mit alten Akkus werden in ihrer Leistung von Apple gedrosselt, um ein plötzliches Abstürzen zu vermeiden. Das sorgte für einen Skandal. Nun kann diese Funktion …
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?
Die Sicherheitslücke KRACK erschütterte im Oktober 2017 das Internet. Plötzlich war WLAN über die sicher geglaubte WPA2-Verschlüsselung angreifbar. Doch was wurde …
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?

Kommentare