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Pinguin Tux ist das Maskottchen von Linux. Wer das Betriebsystem parallel zu Windows nutzen möchte, sollte vor der Installation die Daten sichern. Foto: Andrea Warnecke

Windows ade: Wechsel auf Linux vorbereiten

Es muss kein Abschied für immer sein: PC-Nutzer können Linux ganz bequem neben Windows auf die Festplatte packen und fortan den Rechner entweder mit dem einen oder mit dem anderen Betriebssystem starten und nutzen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer Windows und Linux parallel installieren möchte, sollte den Rechner darauf vorbereiten. Das berichtet das "c't"-Sonderheft "Umstieg auf Linux" (Ausgabe 2015). Dazu gehöre etwa die Deinstallation aller nicht mehr benötigten Windows-Programme und ein Defragmentieren der Windows-Partition.

Sinnvoll sei auch die Verlagerung platzfressender Dateien, etwa die Musik- und Filmsammlung, auf eine eigene Partition. Herrscht allerdings Platzmangel auf der Platte, empfiehlt sich eine Auslagerung der Platzfresser auf externe Harddisks oder auch eine Netzwerkfestplatte. Vor einem Partitionieren, also dem Aufteilen der Festplatte, sollte in jedem Fall eine Datensicherung auf externen Datenträgern stehen, falls etwas schiefgeht.

Ganz wichtig: Daten, auf die später von beiden Betriebssystemen aus zugegriffen werden soll, müssen auf einer gesonderten Datenpartition lagern - etwa im NTFS-Dateisystem. Denn während Linux problemlos auf Windows-Partitionen zugreift, ignoriert Windows Linux-Partitionen schlichtweg, erklären die Experten.

Wechselwilligen, denen selbst eine vorsichtige Parallelinstallation zu waghalsig erscheint, können Linux auch völlig gefahrlos ohne Installation ausprobieren. Zu diesem Zweck gibt es von Ubuntu und anderen Linux-Distributionen sogenannte Live-Systeme - etwa auf DVDs. Sie sind voll nutzbar und lauffähig und bieten sogar einen Installationsassistenten, falls der Nutzer beim Testen zu dem Schluss kommt, Linux richtig installieren zu wollen.

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