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Windows 8.

Microsoft:

Windows 8 über 200 Millionen Mal verkauft

New York - Der Vormarsch von Smartphones und Tablets hat die Vormachtstellung von Microsoft  in der Computer-Welt deutlich geschwächt. Doch die Windows-Plattform ist mit hunderten Millionen Kunden immer noch mächtig.

Das aktuelle Microsoft-Betriebssystem Windows 8 ist inzwischen über 200 Millionen Mal verkauft worden. Microsoft-Marketingchefin Tami Reller nannte die Zahl gut 15 Monaten nach der Markteinführung am Donnerstag bei einer Konferenz der Investmentbank Goldman Sachs.

Damit breitet sich die aktuelle Version etwas langsamer aus als der Vorgänger Windows 7, von dem im ersten Jahr rund 240 Millionen Lizenzen verkauft worden waren. Allerdings ist der PC-Markt im vergangenen Jahr auch um zehn Prozent geschrumpft, weil die Kunden lieber Smartphones und Tablets kaufen. Aktuell drängt das anstehende Ende der Sicherheits-Updates für die betagte Software Windows XP viele Nutzer zum Umstieg auf neuere Systeme.

Kritik von PC-Usern

Windows 8 war Ende Oktober 2012 auf den Markt gekommen. Microsoft setzte stark auf Steuerung per Touchscreen und versuchte, eine einheitliche Oberfläche für PC und Tablet zu entwickeln. Das sorgte für Kritik von PC-Nutzern, die nicht auf die gewohnte Bedienung verzichten wollten. Die Neuerungen wurden bei Updates teilweise wieder zurückgenommen.

Die Marke von 100 Millionen Lizenzen knackte Windows 8 im Mai vergangenen Jahres. Die anfängliche Hoffnung der Hersteller, das neue Windows könnte den Abwärtstrend der Branche stoppen, erfüllte sich allerdings nicht. Einige Marktforscher erklärten sogar, die Unzufriedenheit der Kunden mit dem neuen Design habe die Talfahrt zunächst noch beschleunigt. Zugleich sieht aber etwa der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo die neuen Möglichkeiten für Kombinationen aus Notebook und Tablet als einen Treiber für sein aktuelles Wachstum.

Die Absatzzahlen beinhalten Lizenzen, die mit neuen PCs oder Tablet-Computern in den Handel gegeben wurden, sowie Updates für bereits vorhandene Rechner. Zum Marktstart wurde Windows 8 mit Rabatt angeboten, was den Absatz ankurbelte. Nicht enthalten sind die Lizenzen, die Microsoft im Rahmen von sogenannten Volumen-Vereinbarungen an größere Unternehmen und Organisationen vergeben hat.

dpa

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