Wirbel um Reform der Kommunikationswissenschaften

- Die Reformpläne des Instituts für Kommunikationswissenschaft (IfKW) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) können wieder nicht umgesetzt werden. Der bisherige Magisterstudiengang Kommunikationswissenschaft und der Diplomstudiengang Journalistik sollten im Wintersemester durch Bachelor- und Master-Studiengänge ersetzt werden.

<P>Verzögert worden sei die Einführung durch eine Eingabe des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV) an den Landtag, der eine erneute Prüfung der Reform gefordert hatte, so erklärte auf Anfrage das Wissenschaftsministerium. Bearbeitet wurde die Eingabe Mitte Juni, was eine Umsetzung der Reform zum Wintersemester 2002 zeitlich unmöglich gemacht hätte.</P><P>"Eigentlich war die Studienreform bereits von allen Universitäts-Instanzen abgesegnet", erklärt Fachstudienberater Karl Pauler von der LMU. Doch der Journalistenverband sei in Sorge, dass akademische Ausbildungsplätze für Journalisten durch die Reform verloren gehen könnten und halte deshalb am bisherigen Diplomstudiengang fest. "Inzwischen bin ich mit Prognosen über den Beginn des Bachelors und Masters vorsichtig geworden", meint Pauler. Das Wissenschaftsministerium rechnet mit der Reform zum Wintersemester 2003.</P><P>Viele Studenten haben nur noch ein müdes Achselzucken für die Verzögerung übrig. "Ich finde es sehr schade, dass sich die Reform schon wieder verzögert", meint etwa KW-Studentin Johanna Föppl. "Mit einem Bachelor hätte ich schon nach sechs Semestern ins Berufsleben einsteigen können". Der BJV konnte gestern keine Stellungnahme abgeben, da die zuständige Geschäftsführerin nicht zu erreichen war. </P><P>sol/hov</P><P></P><BR><BR><BR><BR>

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