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Dieser Gegner eignet sich bestens, um an ihm gleich mal die neuen Mutantenkräfte zu erproben. Screenshot aus X-Men: Destiny.

X-Men: Destiny im Test: Was taugt das neue Marvel-Game?

München - Mit X-Men: Destiny bringt Activision ein neues Game aus dem Marvel-Universum auf den Markt. Im Mittelpunkt: junge Mutanten, die gerade erst ihre Superkräfte entdecken. Zum Test:

Story

Das Spiel trägt zwar die X-Men im Titel. Allerdings schlüpft man nicht in die Rolle eines der bekannten Teammitglieder wie Cyclops, Iceman oder Wolverine. Vielmehr steuert man einen von drei Nachwuchs-Mutanten, der sich soeben erst seiner Superkärfte bewusst wird.

Zur Wahl stehen eine junge Asiatin mit übergroßem Schal um den Hals sowie zwei bullige junge Männer. Für diese darf man eine aus drei Mutantenkräften aussuchen: Im Angebot sind die Manipulation der Schwerkraft, das Verschießen von Energiestrahlen oder die Beeinflussung der Materie.

Ob der junge Mutant bw. die Mutantin zum Superhelden oder um Superschurken heranreift, bleibt dann der Entscheidung des Spielers überlassen. Je nachdem, ob man etwa den Kampf gegen den Überschurken Magneto oder gegen den heldenhaften Wolverine sucht, führt einen der Weg zu den X-Men oder in die Bruderschaft der bösen Mutanten.

Gameplay

Im Stile der God-of-War-Reihe läuft man durch die Gegend und verdrischt Horden von Gegnern. Dann läuft man weiter und verprügelt noch mehr Gegner. Zwischendurch tritt ein überdimensionaler Boss-Gegner auf den Plan, der uns ans Leder will. Anfangs geht es gegen Typen mit Schockstäben. Später fordern riesige Kampfroboter oder Soldaten mit Flammenwerfern unsere Kräfte heraus.

Wobei von Herausforderung nicht wirklich die Rede sein kann. Die Gegnerhorden hat man mit kurzen Button-Kombinationen schnell vermöbelt. Auch die Endbosse wirken zuweilen wie Fallobst, das man schnell platt gemacht hat. Insgesamt kann man die Kampfmechanik aber durchaus als gut gelungen bezeichnen.

Screenshots aus X-Men: Destiny

Screenshots aus X-Men: Destiny

Ein großer Kritikpunkt ist die viel zu kurze Spieldauer. Erfahrene Gamer brauchen vermutlich nicht länger als sechs Stunden, um X-Men: Destiny komplett durchzuspielen. Leider fehlt auch ein Multiplayer-Modus, der uns nach dem Ende der allzu kurzen Einzelspieler-Kampagne noch zusätzlich motivieren könnte.

Ein nettes Feature sind die sogenannten X-Gene. Diese bieten uns die Möglichkeit, die Kräfte anderer X-Men zu kopieren - etwa die Eis-Power von Iceman oder die Feuer-Power von Pyro. 

Fazit

Für Fans der X-Men bietet dieses Spiel einiges an Spaß. Ein überdurchschnittliches Action-Adventure, das man allerdings rasch durchgespielt hat. Für den kleinen Prügelspiel-Hunger zwischendurch bietet X-Men:Destiny auf jeden Fall eine kurzweilige Wochenend-Unterhaltung.

Hersteller: Activision

Genre: Action-Adventure

Für: Nintendo DS, Nintendo Wii, PlayStation 3 und Xbox 360

Altersfreigabe: Ab 16 Jahren

fro

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