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Hilf den Entlassenen: Ein Screenshot des Xing-Spiels.

Xing nimmt geschmackloses Spiel aus dem Netz

Das soziale Netzwerk Xing wollte humorvoll auf die Finanzkrise reagieren. Nach nur einem halben Tag wurde das Spiel "Save the Sacked" jedoch wieder eingestellt.

Eigentlich wollte Xing mit dem Spiel "Save the Sacked" (Hilf den Gefeuerten) humorvoll auf die Finanzkrise und den Jobverlust reagieren. Doch das soziale Netzwerk stieß mit der moralisch fragwürdigen Werbe-Idee auf wenig Gegenliebe.

Bei "Save the Sacked" musste der Spieler den Mitarbeitern einer großen Firma helfen. Sobald einer gefeuert wird, wurde er vom Arbeitgeber mit einem Tritt aus dem Fenster eines Hochhauses geschupst. Der Spieler musste ihm einen Xing-Fallschirm umschnallen und so vor dem Tod retten.

Nach nur einem halben Tag war das Spiel offline. Trotzdem hat es ein Nutzer von Boocompany in dieser Zeit geschafft, ein kurzes Video vom Spiel abzufilmen und ins Netz zu stellen.

Wer trotzdem ein wenig Spaß am Arbeitsplatz haben möchte, kann Pink Slip spielen, ein Game, dass zu der Zeit programmiert wurde, als die Dot Com-Blase platzte. Dort geht es darum, so viele Mitarbeiter wie möglich rauszuschmeißen (via rosa Entlassungsscheinen), um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern.

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