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Wer "Do the Harlem Shake" in das Suchfeld bei youtube eingibt, erlebt eine Überraschung.

Überraschung auf der Seite

Youtube tanzt den Harlem Shake

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München - Der sogenannte Harlem Shake flutet zur Zeit das Internet. Eigentlich zappeln bei dem Trend-Tanz Menschen wild umher, aber nun schüttelt sich sogar die YouTube-Seite.

Erst "Gangnam Style", jetzt „Harlem Shake“: So heißen die seltsamen Tanz-Videos, die derzeit aus aller Welt die Videoplattformen wie YouTube im Internet fluten. Die in der Regel 30 Sekunden langen Clips laufen immer nach dem selben Muster ab: Es beginnt mit einer vermeintlich langweiligen Situationen, sei es im Büro, in einer Umkleidekabine oder an einer Bushaltestelle, bei der eine Person zu Elektro-Musik mit rhytmischen Verrenkungen zu tanzen beginnt. Nach 15 Sekunden setzt der Bass ein und eine Stimme gibt die Anweisung "Do the Harlem Shake". In diesem Sekundenbruchteil verwandelt sich die Szene in eine wüste Tanz-Orgie, bei der plötzlich viele Menschen, am besten in verrückten Kostümen, in die Zappelei mit einsteigen.

Youtube tanzt den Harlem Shake

Eigentlich zeigt YouTube die verrückten Videos nur, aber nun tanzt die Video-Plattform selbst den "Harlem Shake". Wer sich jetzt fragt, wie das gehen soll, klickt am besten selbst auf youtube.de. Denn wer in das Suchfeld den Satz "Do the Harlem Shake" eingibt und auf die Lupe klickt, bekommt es selbst zu sehen. Anfangs bewegt sich nur das Logo links neben dem Suchfeld im Takt zur Elektromusik. Doch nach 15 Sekunden "flippt" die ganze Seite aus. Die Bilder und Zeilen hüpfen wild durcheinander, wackeln hin und her oder blinken auf. Nach weiteren 15 Sekunden ist der Spaß wie immer vorbei. Allerdings funktioniert die Animation nicht in allen Browsern (z.B. nicht im Internet Explorer), deshalb am besten im Firefox testen.

Die Harlem Shakes haben Deutschland und die Welt derzeit fest im Griff. Schüler, Belegschaften und sogar ganze Armee-Einheiten wetteifern um den verrücktesten Clip. Am Münchner Odeonsplatz fand am Wochenende ein "Harlem Shake"-Flahmob statt.

Aber nicht alle verstehen Spaß, wenn es um den neuen Internet-Trend geht: In Australien wurden Bergleute gekündigt, weil sie eines der verrückten Tanzvideos unter Tage gedreht hatten.

 vh

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