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Zehn Jahre 3, 2, 1: Ebay ist der führende Online-Auktionator Deutschlands.

3, 2, 1: Zehn Jahre Kurioses bei Ebay

Vor zehn Jahren wurde der Grundstein für das deutsche Ebay gelegt. Heute ist die Auktionsseite Kuriositätenkabinett, Resterampe und Supermarkt zugleich.

Was haben Menschen schon alles bei Ebay versteigert: ihre Seele, ihr Kind und Nichts, den Wagen vom Papst und WLan-Kabel. Seit dem 1. März 1999 gibt es Ebay-Deutschland. Zehn Jahre lang hat das Auktionshaus Geschichten geschrieben.

Vor allem die kuriosen Auktionen wecken immer wieder Interesse. Aktuell wird zum Beispiel wieder einmal das Nichts versteigert, als "Geschenk für jeden Anlass", man kann 30 Minuten Daumendrücken ersteigern und Münzen im Wert von 8 Cent - sie kosten im Sofortkauf zwei Euro. Computerbild zeigt zum Geburtstag eine Bildergalerie mit verrückten Auktionen.

Gerade die 2001 eingeführte Sofortkauf-Funktion hat für viele Menschen den Flohmarkt-Charakter zerstört. Professionelle Händler haben private Auktionäre größtenteils verdrängt. Dem Unternehmen Ebay hat es aber Reichtum beschert, der Umsatz wuchs und die Firma ging an die Börse. Mit der 3, 2, 1...meins-Kampagne sollten Emotionen geweckt werden. Tipps zum erfolgreichen Verkaufen hat übrigens Computerbild.

Doch die letzten Jahre haben dem Elan einen Dämpfer verpasst, wie der österreichische Standard schreibt. Heute kämpft das Unternehmen mit der Finanzkrise, weiß der Focus. Und wird durch neue Änderungen laut FAZ endgültig zur Resterampe. Die Berliner Morgenpost war dort, wo vor zehn Jahren alles angefangen hat: In einer WG-Küche im Berliner Viertel Kreuzberg, wo sechs Studenten den Grundstein für Ebay-Deutschland legten.

Und was macht das Geburtstagskind? Es feiert, natürlich, mit den besten Geschichten aus zehn Jahren und mit der Wow-Seite, auf der täglich einzigartige Auktionen hervorgehoben werden. Man besinnt sich zurück, auf die guten alten Flohmarktzeiten. Zumindest für kurze Zeit.

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