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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg macht sich nass.

Videos: Diese Stars machen sich nass

Zuckerberg: Eiswasser-Dusche für den guten Zweck

Palo Alto - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (30) hat sich, einem Trend auf seiner Internetplattform folgend, einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf geschüttet - ein Spaß mit ernstem Hintergrund.

Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, habe ihn zu der Aktion im Rahmen der „Ice Bucket Challenge“ aufgefordert, sagte der Milliardär in einem Video, das er am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte. Danach schüttete er sich den Eimer mit Wasser über den Kopf, stutzte kurz und sagte dann: „Das war wirklich kalt.“

Die „Ice Bucket Challenge“ (etwa: „Eistonnen-Herausforderung“) verbreitet sich in den USA seit etwa zwei Wochen schneeballartig in den sozialen Netzwerken. Die Regeln: Ein Herausgeforderter entleert einen Eimer mit Eiswasser über sich und darf dann drei weitere Menschen nominieren, die binnen 24 Stunden dasselbe tun müssen. Tun sie dies nicht, sollen sie 100 Dollar einer Stiftung für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) spenden.

Auch Timberlake und Fallon machen mit

Aufmerksamkeit verschafft der „Ice Bucket Challenge“ vor allem die Beteiligung von Prominenten: Popsänger Justin Timberlake machte sich nass - und nominierte Moderator Jimmy Fallon, der sich ebenfalls nicht lumpen ließ, wie man in diesem Video sieht.

Nach erfolgreicher Eimer-Entleerung forderte der das Football-Team der New York Jets zum Nachmachen auf. Von diesen wiederum wanderte die Aufgabe zu Gouverneur Chris Christie, der schließlich Zuckerberg nominierte. Und es geht weiter: Zuckerberg hat unter anderem Microsoft-Milliardär Bill Gates aufgefordert, es ihm gleich zu tun. Außerdem nominierte er Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg sowie Netflix-Chef Reed Hastings.

Spenden für die ALS-Forschung

Der Hinweis auf ALS ist das eigentliche Ziel der Aktion. Die seltene Krankheit führt zu Nervenzerstörungen und fortschreitenden Muskellähmungen. Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Über die genauen Ursachen und Mechanismen der Nervenkrankheit ist dabei wenig bekannt.

Das virale Marketing kommt nun der ALS-Forschung zugute: Nach Angaben der ALS-Stiftung sind innerhalb von zwei Wochen vier Millionen Dollar (knapp drei Millionen Euro) an Spenden bei der Organisation angekommen - im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres seien es dagegen nur etwa 1,1 Millionen Dollar gewesen.

Top Ten der reichsten Menschen der Welt

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Ähnliche kettenbriefartige Aktionen hat es in den sozialen Netzwerken in der Vergangenheit auch in Deutschland öfter gegeben. Traurige Bekanntheit erlangte eine Aktion im Rahmen der „Cold Water Challenge“, bei der sich ein Mann in Nordrhein-Westfalen mit dem Wasser aus einer Baggerschaufel mit kaltem Wasser überschütten lassen wollte, dabei aber von der Schaufel erschlagen wurde.

dpa

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