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Zwanziger gegen Zwanziger: Mit diesem Slogan wird um Spenden gebeten.

Spendenaufruf im Streit zwischen Weinreich und Zwanziger

Unter dem Slogan "Zwanziger gegen Zwanziger" rufen Blogger dazu auf, Geld an Jens Weinreich zu spenden. Der Journalist steht durch den DFB-Streit kurz vor der Pleite.

Jens Weinreich hat nicht nur die Gerichte auf seiner Seite. Auch Blogger und Redakteure sympathisieren mit dem Sportjournalisten, der sich mit DFB-Chef Theo Zwanziger angelegt hat.

Nach langem Überlegen hat Weinreich nun die Blogosphäre um Hilfe gebeten. Die vielen Gerichtstermine und Verhandlungen sind nicht nur zeitraubend, sie zehren auch am Geldbeutel. Ein fünfstelliger Betrag sei zusammengekommen, schreibt Weinreich in seiner Bitte um Spenden.

Kaum war der Text im Netz, hatte der Sportjournalist einen prominenten Fürsprecher. Blogger Stefan Niggemeier machte den Hilferuf unter dem Titel "Zwanziger gegen Zwanziger" bekannt. Der Satz wird nun mit dem Spendenaufruf in den Blogs herumgereicht. Auch Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer bat um Hilfe für den David im Kampf gegen Goliath.

Der Streit war gestartet, als Weinreich den DFB-Chef als "unglaublichen Demagogen" bezeichnet hatte. Der Journalist wurde verklagt, zog vor die Gerichte und kriegte Recht. Trotzdem sind einige Verfahren noch anhängig. Einen Überblick über den aktuellen Stand des Falls gibt Weinreich auf seiner Homepage. Einen objektiven Einblick gibt n-tv. Der Nachrichtensender hat den Fall zusammengefasst, ebenso wie der Sportticker, der eine Zeitleiste mit der Chronik des Streits angelegt hat.

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