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Aqua-Fitness erinnert ein bisschen wie eine AerobicStunde – nur eben im nassen Element …

Fit im Wasser

Aqua-Fitness stärkt Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit

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Die Temperaturen passen, Ferien und Urlaub sind angesagt und damit auch endlich mehr Zeit, sich und den Körper mal wieder ein wenig in Schwung zubringen. Für alle, die Wasser lieben, denen aber Schwimmen allein zu langweilig ist: Probieren Sie es doch mal mit Aqua-Fitness.

Aqua-Fitness: Ist nur was für 60+? Von wegen! Wer mit Aqua-Fitness eine im Wasser plantschende, mit Poolnudeln spielende Seniorenrunde assoziiert, sollte sein Bild schnell revidieren und vor allem selbst einmal bei einer Aqua-Fitness-Stunde mitmachen. Aqua-Fitness-Training von heute hat es im Vergleich zur klassischen Wassergymnastik nämlich in sich und ist extrem effektiv. Die Stunden nennen sich Aqua-Drill, Aqua-Boxing, Aqua-Aerobic, Aqua-Jogging, Aqua-Fatburning, Aqua-Power u.v.m. Ganz nach dem Motto „Was im Fitnessstudiogeht, geht auch im Wasser“ ist es ein ultimatives Ganzkörpertraining für alle die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren und steigern wollen.

Ein Leben für die AquaFitness: Trainerin Natascha Woithe.

In maximal brusthohem Wasser werden hier Arme, Beine, Gesäß und Rumpf trainiert. Aquafitness bringt das Herz-Kreislauf-System so richtig auf Touren. Durch den Wasserwiderstand bei Bewegungen wird Fett verbrannt und der Muskelaufbau fünfmal schneller als auf dem Trockenen gefördert, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Und dass Wasser zudem eine tiefenentspannende Wirkung hat, ist hinlänglich bekannt.

Natascha Woithe ist diplomierte Aqua-Fitness-Trainerin aus Schwebheim in Franken, nach eigenen Angaben seit 1992 mit dem „Aqua-Fitness-Virus“ infiziert und seit 1995 internationale Repräsentantin und Ausbilderin der Sportart. Sie verbringt sechs Tage pro Woche am oder im Wasser und macht ihre Kursteilnehmer fit. „Und an meinen freien Tagen geht’s an den See oder ans Meer“, sagt sie, die den Aqua Fitness Weltrekord als ihren größten sportlichen Erfolg bezeichnet. 60 Stunden dauerte ihre längste Aqua Fitness Stunde der Welt.

Natascha Woithe.

Was macht für sie diesen Sport so einzigartig? „Man kann ihn in jedem Alter betreiben und durch das konzentrische Training gibt es keinen Muskelkater. Die Muskeln werden effektiv trainiert, gleichzeitig werden die Haut gestrafft und viele Kalorien abgebaut. Zudem ist das Verletzungsrisiko beim Aqua Fitness sehr gering“, erklärt sie. „Aqua Fitness ist auch bestes Flexibilitätstraining“, so die Fitnessexpertin. „Mit ‚Leichtigkeit‘ sind im Wasser größere Bewegungsamplituden möglich als im Trockenen. „Zugleich ist es ein ausgezeichnetes Koordinations- und Balancetraining. Und durch den Spaß und die Musik merkt man die Trainingsbelastung nur wenig. Es macht physisch und psychisch einfach locker und man fühlt sich unheimlich wohl.“

Ihre Tipps für Einsteiger? „Es gibt verschiedene Sparten im Aqua Fitness. Jen ach Alter und Können empfiehlt es sich, den Kurs auszusuchen, der einen am meisten anspricht. Wenn dann die gesundheitlichen Voraussetzungen passen, dann sollte man versuchen, diesen Kurs auszuprobieren. Von Schnupperstunden halte ich persönlich wenig, da der Körper ca. drei bis vier Kursstunden braucht, um sich auf das ihm unbekannte, dreidimensionale Training einzustellen. Erfolg und Spaß ist dann aber ziemlich sicher, denn kein Training ist so effektiv wie Aqua Fitness.“

Ausrüstung & Tipps: Was man fürs Wasser-Workout alles braucht

Der Wassergürtel erhöht den Widerstand beim Aqua-Training.

Alles was man für’s Aqua Fitness braucht: Funktionelle Schwimmbekleidung sowie ein paar Trainingsgeräte, die meist von den Kursveranstaltern in den Schwimmbädern gestellt werden. Wer aber gerne auch mal alleine im Wasser trainieren will: Zum Training im Wasser gibt es vielerlei Geräte. Kurzflossen erhöhen beispielsweise beim Fitness-Schwimmen den Wasserwiderstand. Durch den Auftrieb der Kurzflossenverbessert sich automatisch die Körperhaltung. Das P2K von Aquasphere ist ein ideales und universell einsetzbares Trainingsgerät, das bei der Aqua-Gym zum Widerstandstraining eingesetzt wird und den kompletten Oberkörper und Rumpfbereich trainiert. Schwimmer nutzen oft auch den Ergo-Belt für einen besseren Trainingseffekt. Wer das ultimative Oberkörperworkout sucht, zieht mit Handpaddles seine Bahnen. Spezielle Wasserhanteln, Ergo Discs, Mehrzweckbänder zum Low-Impact-Widerstandstraining oder spezielle Wassersportsandalen mit Auftrieb für ein effektives Rumpf-und Gleichgewichts-WorkOut machen ein abwechslungsreiches Training im Wasser perfekt.

Buchtipp

„Aquafitness Basics – Der sanfte Weg zur Fitness“ von Judith Oelmann und Ilona Wollschläger (Meyer & Meyer Verlag, 16,95 Euro). Dieses Basisbuch vermittelt Trainern und Aktiven ein fundiertes Wissen rund um das Thema „Aquafitness“. Mit vielen, in Bildern dokumentierten Basic-Bewegungen für Arme und Beine. Auch Übungsvariationen und Hinweise zur Fehlerkorrektur werden vorgestellt. Dem Aktiven wird eine Fülle an Übungen an die Hand gegeben, die durch das umfangreiche Bildmaterial leicht in die Praxis umgesetzt werden können.

Mehr zum Thema:

Aqua-Fitness:

Aqua Fitness-Kurse in München:

https://www.swm.de/aquakurse

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