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Großer Sprung in die Erfrischung: Der Ammersee wird bei heißen Temperaturen von Erholungssuchenden belagert.

Ammersee-Westufer

Am Westufer des Ammersees reihen sich die beliebten Bade-Adressen auf wie die Perlen an einer langen Schnur - von Dießen über Utting bis Eching.

Weitere Informationen über Badeplätze am Ammersee:

- Nördlicher Bereich

- Das Ostufer

Lage: Der Ammersee liegt südwestlich von München mitten im Voralpenland. Entstanden ist er vor Jahrtausenden aus dem Isar-Loisach-Vorgletscher. Das 42 Kilometer lange und zehn Kilometer breite Becken, das die Gletscherzunge damals geformt hat, hat diesen See, der für seine landschaftliche Schönheit gerühmt wird, für die Nachwelt hinterlassen. Mit einer Wasserfläche von 4600 Hektar ist er etwas kleiner als sein großer, berühmter Bruder, der Starnberger See.

Anfahrt: Von München kommend erreichen Sie die Badeplätze am Ammersee-Westufer am besten, indem Sie auf der Autobahn München-Lindau die Abfahrt Greifenberg nehmen und dann nach rechts auf die Staatsstraße Richtung Dießen abbiegen. Sie gelangen im weiteren Straßenverlauf nacheinander in die Orte Schondorf, Utting, Riederau und Dießen. In den einzelnen Orten sind die Zufahrten zu den Strandbädern jeweils ausgeschildert.

Geschichte: Viele Jahrzehnte des 18. und 19. Jahrhunderts stand der Ammersee im Schatten des größeren Nachbarn Starnberger See. Während sich dort der Adel und die feiner Geselschaft regelmäßig zeigten, bekam der kleinere Ammersee den Spitznamen "Bauernsee".  Zu dieser Geschichte gehörte indessen auch, dass hier weniger Villen und Großprojekte zum Tragen kamen und für den  See so seine natürliche landschaftliche Umgebung in stärkerem Maße erhalten blieb. Ein Umstand, den heute viele Liebhaber des Ammersees sehr zu schätzen wissen.

Beschreibung: Im Gegensatz zum Starnberger See ist der Ammersee im Uferbereich von sehr vielen eingewachsenen Naturflächen geprägt. Die Naturschutzgebiete "Vogelfreistätte Ammersee Südufer" und das Ampermoos zählen zu den bedeutendsten Feuchtgebieten Europas. Der Ammersee hat eine sehr gute Wasserqualität aufzuweisen. Hauptsächlich durch den ständigen Zufluss von frischem Quellwasser durch die Ammer aus den Alpen wird diese Wasserqualität gewährleistet. Trotz dieses eher kalten Gebirgszuflusses zählt der Ammersee zu den wärmsten Seen Bayerns. Er bietet Surf-, Segel-, Angelmöglichkeiten und Bootsverleihstellen. Rund um den See gibt es zahlreiche einladende Strandbäder und Bademöglichkeiten.

Weitere Infos:

Badesee-Temperaturen

Wasserqualität

Routenplaner

Wetter

Seenschifffahrt

Landratsamt Starnberg, Badegewässer-Qualität

Strandbad Utting

Strandbad St. Alban

Als äußerst attraktiv gilt das Strandbad von Utting vor allem durch seinen 3 Meter hohen Sprungturm, der meist vor allem von jungen Leuten bevölkert wird. Insgesamt eröffnet das Strandbad im Summerpark nahe des Uttinger Dampferstegs ausgezeichnete Bademöglichkeiten. Das ist dann den Eintritt, der verlangt wird, schon wert. Nicht weit entfernt vom Strandbad können sich die Erholungssuchenden den Eintritt sparen und trotzdem in den Ammersee steigen - der kostenfreie Uferabschnitt beim Utttinger Campingplatz macht's möglich. Zur Verfügung steht den Gästen in Utting auch ein Bootsverleih mit Segel-, Tret-, Ruder- und Elektrobooten, einen Minigolfplatz sowie ein Kiosk mit Sonnenterrasse.

Eine weitläufige Liegewiese bietet auch das Strandbad von Riederau. Bei Durst, Hunger oder Lust auf ein Eis, können sich die Besucher am Kiosk des Strandbades versorgen.

In St. Alban bei Dießen findet sich eines der schönsten Strandbäder am Ammersee. Die große Liegewiese hat zum See hinaus zwei lange Stege. Es gibt eine Volleyballplatz und einen Extra-Bereich, wo die Kinder auch Fußball etc. spielen können. Stark bevölkert wird vom Nachwuchs meist das große Kletterhaus aus Holz. An der Strandbar mit Biergarten kann man sowohl ausgiebig Mittagessen als auch alle erdenklichen Snacks, Getränke, etc. bekommen. Das Strandbad St. Alban kostet Eintritt, die Parkplätze sind dagegen kostenlos.

Ein weiteres - kleines - Strandbad gibt es an der Dießener Seepromenade, zugehörig zum örtlichen Strandhotel. Dort herrscht auf einer kleinen Liegewiese eine nahezu private Atmosphäre, was dem Badespaß natürlich keinen Abbruch tut. Ins Wasser geht man hier meist über den vorhandenen langen Steg. Es gibt eine kleinen Kiosk und kostenfreie Parkplätze stehen in der Umgebung meist ausreichend zur Verfügung.

Essen & Trinken:Im Strandbad Utting versorgen sich die Badegäste an einem Kiosk. Auch im kleinen Strandbad von Riederau gibt's an einem Kiosk alles, was zu einem angenehmen Badeausflug gehört. Eine großer Strand-Kiosk mit Biergarten ist geboten im Strandbad St. Alban. Mit einem kleinen Kiosk wartet auch das Strandbad beim Dießener Strandhotel auf.   

Alle Infos auf einen Blick:

- Länge:16 Kilometer

- Breite: 3 bis 6 Kilometer

- Fläche: 4600 Hektar 

- Tiefe: 81 Meter

- Kiesstrand (stellenweise sehr flach abfallend)

- Sprungturm: Strandbad Utting

- Eintritt: ja (Strandbäder Utting, Riederau, St. Alban, Strandhotel Dießen)

- Mehrere Campingplätze, teilweise mit Seezugang

- Bootsverleih Schifffahrt

- Wasserqualität:sehr gut

- zahlreiche Freibäder, Strandbäder, öffentliche Liegewiesen

www.sta5.de

Benachbarte Seen:

- Starnberger See

- Pilsensee

- Wörthsee

- Weßlinger See

Quelle: tz

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