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Wakeboarden in Aschheim - ein Sommerspaß nicht nur für Profis

So cool am Baggersee

Gäbe es eine Hitliste der coolen Sportarten – Wakeboarden wäre ganz weit vorne. Wie lässig man da übers Wasser gleitet! Manche Burschen springen in ihren knallbunten Schlappershorts sogar über Schanzen und Hindernisse, da macht schon das Zuschauen Spaß.

Schauplatz dieses Geschehens: ein Baggersee vor den Toren Münchens.

Die Wassersportanlage in Aschheim (Am Eventpark 30) ist über die A94, Ausfahrt Feldkirchen-West zu erreichen. Material kann ausgeliehen werden. Eine Stunde auf der großen Bahn kostet 18 € (Studenten 15 €), eine Zehner-Rundenkarte 20 €, 2 x 2 Stunden Anfängerkurs 60 € (inkl. Leihmaterial). Infos: www.wasserskipark-aschheim.de, Tel. 089 / 90 01 96 00. Klasse: Direkt am See gibt es auch einen Hochseilgarten, Beachvolleyball sowie mehrere Strandbars.

Der Wasserskipark Aschheim heißt so, weil man dort auch Wasserskifahren kann. Die Mehrzahl der Gäste steigt aber aufs Wakeboard, mit dem man sich 30 Stundenkilometer schnell übers Wasser ziehen lässt. Von wem? Von einem 750 Meter langen Lift, der wie ein Fünfeck über den See gespannt ist. Fast 70 solcher Wakeboard-Anlagen gibt es in Deutschland. „Sportlich begabte Menschen brauchen drei bis vier Startversuche, dann haben sie den Dreh raus", verspricht Wakeboardlehrer Alex (unter Wakern duzt man sich). „Dieser Sport ist weniger eine Frage der Kraft als der Koordinationsfähigkeit und des Timings", ergänzt der 33-Jährige.

Wichtigste Regel: Arme lang! Denn weram Zugseil zerrt, geht unweigerlich baden. Wer dann nicht loslässt, wird auf dem Bauch übers Wasser gezogen – wie uncool das aussieht, wissen wir aus den Clipshows im Fernsehen… Besser: Nach einem Sturz mitsamt dem Board ans Ufer schwimmen und zurück zum Startplatz latschen. Nass wird man sowieso. Deshalb sind Schlechtwettertage die besten Trainingstage. Alex: „Dann muss man nicht so lange Schlange stehen – und es schauen nicht so viele zu…"

Für Anfänger und Kinder gibt es in Aschheim eine separate Anlagenamens Easystart, wo man die ersten Meter lernen kann. Laut Alex reicht das Altersspektrum der Wakeboarder von sechs bis über 60 Jahre. Ist dieser Sport denn nicht gefährlich? „Man macht schon mal eine Klatsche aufs Wasser. Aber wirklich passiert ist noch nie was."

12 Uhr: Eine Studentengruppe, die die komplette Anlage für sich gebucht hatte, macht die Bahn frei für echte Könner. Auftritt von Dominik Gührs, dem Europameister im Wakeboarden. Der Münchner schlägt Salti aus voller Fahrt, lässt sich über die „Kicker" schleudern, schliddert über den 18 Meter langen „Table". Sehr cool. 

Ingo Wilhelm

Rubriklistenbild: © Ingo Wilhelm

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