Frauenleiche in Waldstück bei Kienberg gefunden: Polizei nimmt Sohn fest

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Die Berge faszinieren immer mehr Menschen – gerade Familien: Inzwischen haben sich im Deutschen Alpenverein (DAV) eine Million Naturfreunde zusammengeschlossen.

Alpenverein hat jetzt eine Million Mitglieder

Das ist der Gipfel!

Rein in die Wanderschuhe, raus in die Berge – der Deutsche Alpenverein (DAV) begeistert immer mehr Naturfreunde: Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die Organisation mit dem Edelweiß fast 50 000 Neueintritte...

...und damit den größten Zuwachs ihrer Geschichte. Jetzt hat der DAV sogar die magische Marke von einer Million Mitglieder geknackt!

Jetzt eine Million Mitglieder

Der DAV versteht sich nicht nur als weltgrößter Bergsportverein, sondern auch als Naturschutzverband: „Die Mitglieder-Entwicklung macht deutlich, dass wir für Werte stehen, die den Menschen wichtig sind“, jubelte Vizepräsident Franz-Josef van de Loo. Den 1 000 000. DAV-Ausweis überreichte er einer 31-jährigen Wanderfreundin aus dem Südschwarzwald.

Münchner Sektionen immer größer

Das Herz des Alpenvereins schlägt allerdings in München – und zwar kräftiger denn je. So kletterte die Mitgliederzahl der Münchner Sektionen auf derzeit mehr als 162 000. Das bedeutet: Etwa jedes sechste Alpenvereinsmitglied kommt aus der bayerischen Landeshauptstadt. Die beiden größten Sektionen München und Oberland legten 2012 um fast 5000 Mitglieder zu. Der Aufwärtstrend hält bereits seit vielen Jahren an und verstärkt sich sogar.

DAV wird weiblicher und jünger

Auffällig: Der DAV wird weiblicher und jünger. So stieg der Anteil der Frauen zuletzt von 40,4 auf 40,6 Prozent. Die beiden zuwachsstärksten Altersgruppen waren 2012 die 19- bis 25-Jährigen mit 8,2 Prozent und die Kinder und Jugendlichen mit 6 Prozent.

Wer in München Mitglied sein möchte, der muss allerdings auch ein bisserl mehr bezahlen als woanders. Die hiesigen Sektionen berechnen mit die höchsten Jahresbeiträge (zur Zeit 83 Euro pro Jahr für A-Mitglieder). Der Preis hängt auch damit zusammen, dass die Münchner Sektionen teure Servicestellen, Kletterhallen und viele Hütten finanzieren müssen.

ANDREAS BEEZ

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