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Tolles Wetter wird die Schnee-Fans am Wochenende verwöhnen

Wohin bei dem Kaiserwetter?

Endlich Sonne! Die besten Schnee-Tipps

München - In den Bergen hat's noch Schnee ohne Ende – und endlich vergönnt uns der liebe Gott auch mal Kaiserwetter. Wir sagen, wo Wintersportler und Genießer auf ihre Kosten kommen.

Derzeit gibt es perfekte Bedingungen vom Chiemgau über den Isarwinkel bis hin zum Karwendel und Wettersteingebirge. Die tz sagt, wo Wintersportler und Genießer auf ihre Kosten kommen.

Bäriges Brauneck

Es muss nicht immer der Arlberg oder das Ötztal sein – für einen Tag kommen am Brauneck bei Lenggries alle Skifahrer voll auf ihre Kosten. Der tz-Tipp: Früh starten, um die derzeit noch guten Pisten zu genießen, und danach auf einer der über zehn durchweg urigen Hütten die Seele baumeln lassen. Auf der Stie-Alm gibt’s beispielsweise für 7,50 Euro zwei Weißwürste mit Brezn, Senf und ein gepflegtes Weißbier. Der „Guten-Morgen-Pass“ bis 12 kostet 24 Euro.

Zum Sonnenberg mit Gipfelhütte und Traum-Panorama

Den 1780 Meter hohen Wank über Partenkirchen nennen die Einheimischen nicht umsonst ihren „schönsten Sonnenberg“. Am Gipfel, den man in gut drei Stunden erreicht, eröffnet sich ein Traumpanorama aufs Karwendel (Blickrichtung auf unserem Foto) sowie aufs Wettersteinmassiv mit der Zugspitze. Direkt am Gipfel lädt eine Alpenvereinshütte zur Einkehr ein. Gute Eintöpfe, leckerer Kuchen.

Gaudi mit Gummi-Schlauch

Für die Kleinen ab fünf Jahren gibt’s kaum eine größere Gaudi als „Tuben“: Dabei zieht ein Schlepplift die Zwergerl in einem Riesen-Gummischlauch den Hang hinauf – dann geht’s kreiselnd wieder hinab. Bei den Benz-Eck-Liften in Blindau kurz hinter Reit im Winkl kostet die Nachmittagskarte ab 12.30 Uhr elf Euro. Einzelfahrten gibt’s für 1,50 Euro. Man kann auch Skifahren. Nette Einkehr. Infos unter www.benz-skilifte.de.

Auf die Pleisenhütte – und weiter dem Himmel entgegen

Ob mit Skiern, Schneeschuhen oder Wanderstiefeln – ein Besuch auf der Pleisenhütte (1757 m; rechts) mit ihrer Kapelle bei Scharnitz lohnt sich immer. Wirt Sigi Gaugg serviert prima Speck- und Kasknödel, das Hirschgulasch ist ein Gedicht. Wer nach zweieinhalb Stunden Aufstieg noch Kraft hat, kann in zweieinhalb Stunden die Pleisenspitze erklimmen. Derzeit noch recht gute Verhältnisse.

Hier jodeln die Rodler

Es muss ja nicht immer gleich eine Gewalttour sein – schon gar nicht, wenn die Kinder mit von der Partie sind. Auf die 1070 Meter hohe Kirchsteinhütte bei Arzbach in der Nähe von Bad Tölz braucht man nur 45 Minuten bis eine Stunde (Höhenunterschied 300 Meter). Die Tour führt durch ein tolles Hochtal – und bei der Abfahrt mit dem Rodel jodelt so mancher Genießer vor Begeisterung. Mehr Infos unter: www.kirchsteinhütte.de.

Durch den Märchenwald

Vom Fahrweg zur Lenggrieser Hütte (1338 m) zweigt nach etwa einer guten Gehstunde der Sulzersteig ab. Er führt zunächst an einem verschneiten Gebirgsbach entlang durch einen Märchenwald bis hinauf zur Alm unterm Seekarkreuz (1601 m). Der insgesamt zweieinhalbstündige Weg von Hohenburg aus ist technisch nicht sonderlich schwer, Schneeschuhe oder Tourenski erleichtern den Aufstieg. Mehr Infos: www.lenggrieser-huette.de.

Zwei Klassiker am Spitzing

Als Rodelstrecke zählt die Abfahrt von der Oberen Firstalm zu den Klassikern. Das Vergnügen muss man sich durch einen 45-minütigen Anstieg vom Spitzingsattel aus erst verdienen – danach ist Gaudi pur angesagt. Die Abfahrtsstrecke hat keine größeren Schwierigkeiten und verläuft meistens in der Sonne. Wer länger marschieren (und ins Tal düsen) mag, der kann mal wieder aufs Rotwandhaus gehen. Dauert knappe drei Stunden.

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