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Richtige Ernährung zum richtigen Zeitpunkt macht Sportler leistungsfähiger.

Gezieltes Training, richtige Ernährung

So bleiben Sie im Winter fit

Profis wie Freizeitsportler sollten sich jetzt auf die Wintersaison vorbereiten. Wir zeigen, wie Sie mit den richtigen Nährstoffen und gezieltem Training Muskelwachstum, Kondition, Ausdauer und Leistungsfähigkeit steigern können:

Ab ins Training!

Für Profis egal in welcher Sportart ist p erfekte Fitness ein Muss. Doch auch Hobbysportlern schadet eine gute körperliche Verfassung nicht. Wer sich fit hält, hat einfach mehr Spaß und ist weniger verletzungsanfällig. Ein effektives Fitnessrezept: Gezieltes, körperliches Training gepaart mit der richtigen Ernährung. Das gilt auch im Winter. Daher lautet das Motto: Runter von der Couch und ab ins Training!

Die richtigen Nährstoffe

Der Trainingserfolg lässt sich durch adäquate Ernährung zum richtigen Zeitpunkt stark beeinflussen. Warum, erklärt Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann, Leiter des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg: „Wer vor, während und vor allem nach dem Training die richtigen Nährstoffe zu sich nimmt, ist nicht nur schneller fit, sondern regeneriert auch in wesentlich kürzerer Zeit.“

Muskelwachstum durch Proteine

Tipp

Wer effektiv trainieren will, für den empfiehlt sich eine professionelle Ernährungs- und Trainingsberatung bei einem sportwissenschaftlich orientierten Ökotrophologen, Sportmediziner oder in einem guten Fitnessstudio.

Vor dem Training, was auch etliche Stunden zuvor bedeuten kann,sollten die Speicher je nach Sportart mit Kohlehydraten oder Eiweißen aufgefüllt werden. Während des Trainings steht die ausreichende Flüssigkeitszufuhr im Vordergrund. Hier sollte man eventuell bei längerer Belastung Elektrolyte oder eine Spur Kohlehydrate zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels zuführen. „Nach dem Training sind Kohlehydrate und Eiweiße (Proteine), sehr wichtig. Eiweiß fördert das Muskelwachstum und unterstützt massiv die Synthese von körpereigenen Eiweißen“, so Professor Braumann. Da der Körper Proteine nicht speichern kann, ist eine stetige Zufuhr unentbehrlich. Wird über die Nahrung der Bedarf nicht ausreichend gedeckt, so greift der Organismus bei starker Belastung auf die körpereigenen Proteine zurück. Dies kann sich negativ auf Kondition, Ausdauer und Leistungsfähigkeit auswirken. Für die Basisernährung eines Ausdauersportlers sollte beispielsweise ein Anteil von 15 Prozent Protein am Gesamtenergiebedarf angestrebt werden.

So mixen Sie sich einen Fitness-Shake

Der Shake, den sich viele an der Theke in den Fitnessstudios reinziehen, ist also durchaus sinnvoll, um die müden Muskeln schneller wieder in Schwung zu bringen. Studien haben gezeigt, dass der Körper bis zu 30 Minuten nach dem Training Kohlehydrate schneller aufnehmen und die entleerten Glykogen- und Proteinspeicher wieder auffüllen kann als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt des Tages. Weil viele so kurz nach dem Training aber noch keinen Hunger haben und der Magen Flüssiges auch leichter aufnehmen und verwerten kann, eignen sich hier Getränke am besten. Wer aber nicht auf Nahrungsergänzungsmittel oder Eiweißkonzentrate steht, kann sich auch selbst einen entsprechenden Shake aus Obstsäften, Wasser und beispielsweise Molke oder Magerquark als Eiweißlieferant mixen.

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