Video sorgt für Diskussionen im Netz

Wahnsinn: Hier kommt der Schnee per Heli auf die Piste

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Ein Amateur-Video sorgt gerade für Diskussionsstoff im Netz: Zu sehen ist ein Hubschrauber, der Schnee zur Piste transportiert und dort ablädt. Was steckt dahinter?

Mit dem Kommentar "Wie krank ist das denn?" wurde ein Video auf Facebook veröffentlicht, welches die momentane Situation auf den Skigebieten verdeutlicht. Zu sehen ist eine Skipiste, die diesen Ausdruck kaum verdient. Eine Schneekanone bläst Kunstschnee auf einen Hang, der sich dort direkt in braunen Matsch verwandelt. Dazu bringt ein Helikopter auch noch Schnee an. Skifahrer rutschen auf der Schmalspur-Piste den Hang hinab.

Wie krank ist das denn? Brixental

Posted by Verena Köb-Drexel on Dienstag, 5. Januar 2016

 

Das heiß diskutierte Video, aufgenommen in Brixental, sammelte mittlerweile knapp eine halbe Million Aufrufe. Fast 5.000 Mal wurde es bisher geteilt. Darunter finden sich Kommentare wie "Das hat mit Skifahren gar nichts mehr zu tun" oder "Krank sind aber nicht die Betreiber, sondern jene, die hier Skifahren gehen - ohne Rücksicht auf die Natur".

Das ist die Antwort der Pisten-Betreiber auf das absurde Video

Mit der Notfall-Beschneiung via Luft-Unterstützung reagieren die Betreiber der Skigebiete auf die Engpässe vor Ort. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, trifft die Kritik gegen diese Methode teils auf Unverständnis bei den Pisten-Betreibern. Nach Aussage von Bergbahn-Brixen-Mitarbeiter Rudi Köck gäbe es zur Beschneiung mit dem Helikopter durchaus positive Rückmeldungen von Ortsansässigen und Wintersportlern. Durch den laufenden Pisten-Betrieb würden unter anderem viele Arbeitsplätze bereitgestellt werden, und der Skibetrieb könnte für die Gäste aufrecht erhalten bleiben.

Alternative: Sperrung oder Umfahrung der Pisten

Laut Skipisten-Mitarbeiter Köck geht es bei der beschneiten Passage um eine wichtige Verbindung zweier Pisten. Alternativ müssten die Abschnitte mit zu wenig Schnee umständlich umfahren oder direkt gesperrt werden. Als Reaktion auf den Shitstorm im Netz würden jedoch in Zukunft diese Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Verena Köb-Drexel

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