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Freizeit- oder Leistungsläufer: Wie schätzen Sie sich ein?

Welcher Lauftyp bin ich?

Wer regelmäßig läuft, hat gute Gründe. Bei den einen steht der Spaß im Vordergrund, manche treibt der sportliche Ehrgeiz, andere wollen sich und ihrem Körper etwas Gutes tun. Fachleute unterschieden im Kern vier Lauftypen. Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Der Freizeitläufer

Er weiß, Sport tut ihm gut. Eine halbe Stunde im Stadtpark zu joggen, kostet den Freizeitläufer nicht allzu viel Überwindung – zumindest bei Sonnenschein. Einen straffen Trainingsplan lehnt er eher ab, denn er will vor allem dann laufen, wenn er nicht nur Zeit, sondern auch Lust dazu hat. Nicht selten ist das Joggen nur eine von mehreren Sportarten, die er betreibt. Leistungsbezogenes Laufen, bei dem Schnelligkeit oder Distanz gesteigert werden, spielt hier keine große Rolle.

Lauftraining: 21 Tipps für 21 Kilometer

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Stärke: In der Regel neigt der Freizeitläufer nicht dazu, seine Leistungsgrenze zu überschreiten, denn im Vordergrund stehen eine gesunde Lebensführung und der Spaßfaktor beim Sport.

Schwäche: Aufgrund des unregelmäßigen Trainings fehlt dem Freizeitläufer oftmals nicht nur der richtige Laufschuh, sondern auch die Ambition.

Tipp: Versuchen Sie etwas mehr Regelmäßigkeit in ihren Laufrhythmus zu bekommen und gehen Sie ruhig auch mal an Ihre Grenzen. Sie werden sehen, mit etwas mehr Leidenschaft macht Laufen erst richtig Spaß.

Der gesundheitsorientierte Läufer

Gesundheit ist das höchste Gut, das weiß auch der gesundheitsorientierte Läufer. Er betreibt Sport nicht unbedingt aus Spaß, sondern um sein Körpergefühl zu verbessern. Besteht der Wunsch, Gewicht zu reduzieren, übernimmt das Lauftraining eine essenzielle Aufgabe: es steigert den Kalorienverbrauch und kurbelt in Kombination mit einer gesunden Ernährung die Fettverbrennung an!

Stärke: Weil die Gesundheit im Vordergrund steht, achtet der gesundheitsorientierte Läufer laut einer Studie der Sporthochschule Köln eher auf Warnsignale seines Körpers und passt bei Beschwerden sein Laufverhalten an. Wer abnehmen will, ist dementsprechend motiviert und hat meist ein klares Ziel vor Augen. Regelmäßiges Laufen bringt Sie genau dorthin.

Schwäche: Diejenigen, bei denen die überflüssigen Pfunde purzeln sollen, sehen den Sport oft als reines Mittel zum Zweck.

Tipp: Achten Sie weiterhin auf die Signale Ihres Körpers und versuchen Sie trotzdem nicht allzu verkopft an die Sache heranzugehen. Laufen soll auch Spaß machen.

Der ambitionierte Freizeitläufer

Zeit, Lust, Wettbewerbsambitionen? Das alles bringt der ambitionierte Freizeitläufer mit. Für ihn geht es ganz klar um die Steigerung der Fitness und damit seiner körperlichen Leistung. Meistens trainiert er sogar auf einen Halbmarathon oder Marathon hin. Um sein Ziel zu erreichen, folgt er einem konkreten Trainingsplan und läuft im Rahmen seiner Möglichkeiten mehrmals in der Woche.

Stärke: Die Motivation liegt klar auf der Hand: Die eigene Leistung soll verbessert werden. Da sich dieser Läufertyp selbst meist ein konkretes Ziel (z.B. Halbmarathon) auferlegt hat, ist er diszipliniert und oft auch konsequent. Wer sein Ziel erreicht, tankt Selbstvertrauen – auch für seinen sonstigen Alltag.

Schwäche: Im Training und im Wettkampf geht er regelmäßig an seine Grenzen, um seine Leistungsfähigkeit nach vorne zu treiben. Dabei achtet er sicherlich nicht immer auf seine Körpersignale. Die Folge können Muskel- und Sehnenverletzungen aber auch Gelenkprobleme sein.

Tipp: Behalten Sie Ihr Ziel im Auge, ohne Ihren Körper zu übergehen. Falls alle Stricken reißen sollten, vertagen Sie Ihren Wettbewerb. Der nächste Halbmarathon kommt dann eben drei Monate später.

Die 10 größten Fehler beim Laufen

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Der Leistungsläufer

„Ohne Laufen geht’s nicht mehr“, das würden viele Leistungsläufer sicherlich sofort unterschreiben. Das tägliche Laufen und Hinarbeiten auf den nächsten Marathon ist längst fester Bestandteil seines Alltags geworden. Für ihn geht es darum, seine Leistung stetig zu steigern. Schnellere Zeiten, längere Distanzen und bessere Laktatwerte lassen sein Herz höher schlagen.

Stärke: Wer auf Leistungsbasis Marathon läuft, hat nicht nur einen ungeheuer starken Willen, sondern meist auch einen stabilen Lebensalltag – immerhin gibt das tägliche Training schon eine bestimmte Form vor.

Schwäche: Leistungsläufer gehen regelmäßig an ihr absolutes Limit. Signale des Körpers werden dabei nicht selten vollkommen überhört. Diese körperliche Überforderung kann zum Beispiel zu Achillessehnen-Verletzungen und Beinhautentzündungen führen. Wer sich allein von seinem Ehrgeiz leiten lässt und nicht auf Ermüdungszeichen seines Körpers achtet, riskiert seine Gesundheit.

Tipp: Laufen ist Ihr Lebensinhalt, genießen Sie es – aber bitte steigern Sie Ihre Leistung nicht um jeden Preis.

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