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Stimmungsvolle Szenerie: Bootshaus am Wörthersee.

Urlaub am See

Willkommen im Wasser-Reich Kärnten

Die Natur hautnah erleben, das kann man auf der sonnigen Südseite der Alpen in Kärnten. Ob an den zahlreichen Seen, im Naturpark Dobratsch oder entlang der Geotrails in den Karnischen Alpen. Die Kärntner Natur bietet Vielfalt für jeden Geschmack.

Willkommen zum Naturerlebnis in Kärnten. Die acht Schutzgebiete des Landes nehmen Naturliebhaber mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise. Die einmalige Landschaft mit hohen Berggipfeln, sanften Hügeln, weiten Tälern und dem Wasser-Reich mit 1270 stehenden Gewässern, 200 Badeseen, 8000 Flusskilometern und den zahlreichen Heilquellen lädt geradewegs dazu ein.

Zu Besuch bei Gams und Bartgeier im Naturpark Dobratsch

Im Naturpark Dobratsch.

Der Naturpark Dobratsch ist Kärntens erster Naturpark. Bei einer Wildtierbeobachtung kann man hier Gämsen ganz nah und in freier Wildbahn erblicken. Von erfahrenen Naturparkrangern wird man anschließend zu den gigantischen Südhängen des Berges geführt, wo schon die Bartgeier ihre Flügel ausbreiten. Die dort vorhandene Thermik nutzen die Greifvögel als Auftrieb und zeigen so den staunenden Besuchern ihre beeindruckenden Flugkünste. Nach den vielen Erlebnissen wartet zum Abschluss ein herzhaftes Picknick mit Schmankerln der Kärntner Alpen-Adria-Kulinarik. Eine 500 Millionen Jahre alte Erdgeschichte birgt die Region Nassfeld-Hermagor. Im Geopark Karnische Alpen und entlang der Geotrails kann man uralte Fossilien und sogar versteinerte Bäume entdecken. Für Abenteurer ist die Wanderung zum südlichsten Gletscher Österreichs ein Erlebnis. Erfahrene Bergführer und Naturexperten begleiten zu dem Gletscherfeld, das geschützt mitten in den mächtigen Felsen der Karnischen Alpen liegt. Mit einem ausgebildeten Biosphärenparkranger wandert man im Schutzgebiet der Nockberge auf den Spuren von Speik und Zirbe. Der Speik, eine alpine Baldrianart wächst hier ganz unscheinbar auf den Almen heran. Sein würziger Duft ist in den Nockbergen so allgegenwärtig wie die „Königin der Alpen“, die Zirbe.

Genussflössen am Weissensee

Mit Wildtierverhaltensforscher Hans-Peter Sorger unternimmt man am Weissensee eine Fahrt mit dem Genussfloß um anschließend den Lebensraum von Bär, Luchs, Bart- und Gänsegeier zu erkunden. Am Rückweg wartet eine kulinarische Stärkung mit Köstlichkeiten aus der Region. Im Seebachtal bei Mallnitz ist die Wildnis des Nationalparks Hohe Tauern hautnah erlebbar. Alte Bergwälder, Bartgeier, vorbeihuschende Murmeltiere und die größte Gamspopulation kann man hier inmitten einer wildromantischen Landschaft beobachten. Die Tour mit einem ausgebildeten Nationalparkranger garantiert unvergessliche Momente.

Auf zur Kanutour entlang der Drau

Die Nockberge: Auf den Spuren von Speik und Zirbe.

Mit dem Kanu entlang der Drau paddeln, einem der naturbelassensten Flüsse der Südalpen, ist ein magisches Erlebnis. Während das Boot flussabwärts gleitet, kann man die faszinierende Uferlandschaft mit seiner Tier- und Pflanzenvielfalt genießen. An der Dellacher Drauoase wartet als Abschluss der Tour ein gemütliches Flussdinner. Am Millstätter See begibt man sich auf die Spuren des Granat-Edelsteins. Die Nockberge bergen hier so manch Unentdecktes: Bei einer Wanderung auf alten Pfaden, entdeckt man die kleinen, rotfunkelnden Granatsteine. Am Gipfel angekommen thront das Granattor, von wo aus man den Blick über den See schweifen lassen kann. Im Tal empfiehlt sich ein Besuch im Granatium in Radenthein, dort erfährt man Wissenswertes zum Granatabbau der letzten Jahrhunderte. In der Region Klopeiner See, Südkärnten wartet das Naturschutzgebiet Sablatnigmoor mit seinem einzigartigen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen auf neugierige Besucher. Vom Moorfrosch bis hin zum Graureiher zeigt Wildlife-Experte Thomas Schneditz bei einer spannenden Führung die Geheimnisse der kleinen und großen Bewohner des Schutzgebiets.

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