Von Kopf bis Fuß: Was Sie zum Winterwandern brauchen

Wer verschneite Gipfel erklimmen möchte, muss anders ausgestattet sein als ein Spaziergänger im Tal. Doch für die Kleidung empfiehlt sich in jedem Fall das Zwiebelprinzip: mehrere Schichten, die man je nach Bedarf an- und auszieht.

  • Die Unterwäsche darf im Winter einen höheren Wollanteil haben, weil sie dann besser wärmt. Darüber mindestens eine Schicht aus Fleece und eine winddichte Außenhaut. Tipp: Jacken mit Daunen- oder Primaloft- Füllung (1) wärmen ungemein, sindfederleichtund lassen sich im Rucksack klein zusammenknüllen.
  • Beim Schuhwerk kann man auf normale Wanderstiefel (2) zurückgreifen. Die Strümpfe nicht zu dick, sonst gibt’s Blasen. Dank der Bewegung beim Winterwandern bleiben die Zehen in der Regel ausreichend warm. Auf eisigen Wegen kann man Grödel (ähnlich wie Spikes) unter die Sohle schnallen.
  • Auf nicht geräumten Wegen sind Gamaschen (3) sehr angenehm. Sie verhindern, dass Schnee in die Stiefel und Hosenbeine eindringt.
  • Die Hose sollte wasserabweisend sein. Lange Unterhosen halten die Beine warm.
  • Bergauf genügen meist dünnere Handschuhe, zum Beispiel vom Skilanglauf. Als Ersatzpaar dicke und wasserdichte Skihandschuhe mitnehmen! Mütze – eh klar.
  • Stöcke mit Skitellern (4) erleichtern das Gehen auf verschneiten oder eisigen Wegen.
  • In den Rucksack gehört für Notfälle neben Handy, Erste-Hilfe-Set und Rettungsdecke eine Thermoskanne mit Tee.
  • Tourentipps gibt’s in zahlreichen Führern. Zum Beispiel Winterwandern in den Münchner Hausbergen (9,90 €) aus dem Rosenheimer Verlagshaus.

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Wenn's glitzert und knirscht

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