GUT ZU WISSEN

Kunstschnee im Hochsommer!

Das Aufrüsten in den alpinen Skigebieten nimmt unglaubliche Ausmaße an. Die Bergbahnen von Zermatt (Schweiz) und am Pitztaler Gletscher (Tirol) setzen heuer eine neuartige Schneefabrik in Betrieb.

Kuunstschnee im großen Stil  soll in Zermatt in der Schweiz und am Pitztaler Gletscher in Tirol für das weiße Vergnügen sorgen.

Der IDE All Weather Snowmaker kann ohne chemische Zusätze Kunstschnee produzieren, und zwar selbst bei hochsommerlichen Außentemperaturen! Herkömmliche Beschneiungsanlagen funktionieren nur bei etwa minus fünf Grad oder kälter. Die Pitztaler setzen ihren Snowmaker zunächst nur im Herbst und Frühjahr ein, um die Skisaison zu verlängern. Das Gerät verbraucht sechsmal so viel Strom wie eine herkömmliche Schneekanone, produziert angeblich aber auch sechs- bis siebenmal so viel Schnee in gleichbleibender Qualität. Die Vakuum-Technologie dieser gigantischen Eismaschine stammt aus Israel: Der IDE-Konzern liefert unter anderem Kühlanlagen für Goldminen. Foto: Pitztaler Gletscherbahnen.

Ein Haus fürs Karwendel

Zum Beispiel auf dem Rückweg vom Ahornboden (siehe links) lohnt ein Besuch im neu eröffneten Naturparkhaus Hinterriss. Dieses hochmoderne Informationszentrum verrät viel und sehr sinnlich über die Natur und die Menschen im Alpenpark Karwendel. Im Oktober täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Infotelefon: 0043/52 45/289 14

Lesestoff: Die wahren Helden am Everest

Ein Mann vom Bergvolk der Sherpas hat mal gesagt: „Es verletzt uns, wenn sich die westlichen Bergsteiger mit ihren Erfolgen brüsten, obwohl wir unser Leben dafür riskieren.“ Höchste Zeit also für ein Buch, das ihre Leistungen als Lastenträger und Bergführer würdigt! In Sherpas am Everest (AS Verlag, 49,80 €) schildern die Schweizer Autoren Otto Honegger und Frank Senn die Geschichten der wahren Helden am Everest: wie die Sherpas leben, was sie denken und vor allem wie sie sich schinden, um die zahlenden Touristen auf die Berge zu bringen.

Das Outdoor-Teil der Woche

Langes Licht für kurze Tage

Die Tage werden kürzer, da gerät man beim Feierabend-Jogging schon mal in die Dunkelheit. Immer mehr Läufer tragen Stirnlampen, zumal diese Freihand- Scheinwerfer ja auch beim Nachtrodeln oder Camping super praktisch sind. Eine kleine, aber dennoch leuchtstarke und obendrein preiswerte (49,95 €) Stirnlampe ist die Tikka X P2 von Petzl. Beim Test der Zeitschrift Alpin war sie die beste Kompaktlampe. LED-Technik erlaubt eine Leuchtweite von 60 Metern und ein langes Dauerlicht (bis zu 160 Stunden).

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