Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

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Wintereinbruch

Lebensretter warnen vor dünnem Eis auf den Seen

Der Temperatursturz in den vergangenen Tagen hat dazu geführt, dass sich auf einigen Seen eine Eisschicht gebildet hat. Die Wasserwacht warnt jedoch eindringlich davor, die Eisflächen zu betreten.

Das Eis muss mindestens zehn Zentimeter dick sein, damit es eine 75 Kilo schwere Person trägt, erklärte Horst Auer, Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern. Bei kleineren Gruppen sollten es mindestens 15 Zentimeter sein. Und dafür muss es an einigen aufeinanderfolgenden Tagen tiefe Minusgrade haben. „Wobei auch das keine hundertprozentige Garantie dafür ist, dass man nicht einbricht“, warnt Auer. Oft haben Gewässer Bachzuläufe oder Schilfgebiete, die das Wasser in Bewegung halten. Dadurch entstehen offene Stellen. Vom Ufer aus ist es allerdings unmöglich, einzuschätzen, wie dick die Eisdecke ist. Auer rät Schlittschuhläufern, sich immer bei der DLRG oder der Wasserwacht vor Ort zu erkundigen. „Das Betreten ist aber auch dann immer auf eigene Gefahr“, betont er.

Sollte jemand einbrechen, kann Auer nur raten: Laut um Hilfe rufen und vermeiden, unter die Eisfläche zu geraten. Außerdem sollte man sich so wenig wie möglich bewegen, damit der Körper nicht so schnell Wärme verliert.

Weitere Infos zu den Verhaltensregeln am Eis und zu lebensrettenden Maßnahmen gibt es hier.

lvp

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